Gibt es das umweltfreundliche Automobil wirklich? Ist es das Elektroauto und ist es die echte Alternative zu Benzin und Diesel? Und geht dieser Weg zum einwandfreien Klimaschutz, weg von fossilen Energieträgern? Wie heißen diese Gegenvorschläge? Und sind diese Alternativen wirklich für den alltäglichen Bedarf brauchbar? Irgendwann? Und wann ist Irgendwann?
Die zahllosen und unerklärbaren Preiserhöhungen von Benzin und Diesel führen uns die Abhängigkeit vom endlichen Erdöl ständig vor Augen. Aber nicht nur das. Es kommt noch ein gravierendes Argument dazu! Die enorme Umweltbelastung – sprich der CO2-Ausstoß, der durch die Verbrennung fossiler Energieträger unabdingbar entsteht.
Bis zum Jahr 2015 gilt eine stufenweise Beschränkung des CO2-Ausstoßes auf 120 g/km für alle Staaten der EU. Angesichts dieser Tatsache sind effizientere und kleinere Verbrennungsmotoren, Übergangslösungen wie der Hybrid oder der Range Extender bis hin zum rein elektrischbetriebene Motor für das Auto in Zukunft zwingend notwendig.
Dazu kommt die Energiewende, der Ausstieg aus der Atomenergie, der auf einer Seite den Umstieg auf den Elektroantrieb im Individualverkehr erschwert. Auf der anderen Seite müssen wir die Nutzung alternativer Energiequellen – den Ökostrom zum Erreichen des Klimaschutzes vorantreibt. Aber wie lange dauert dieser Umstieg?
Der Betrieb von E-Autos mit Strom erzeugt von Kohle-Kraftwerken macht keinen Sinn. Dadurch kann man die Energiebilanz nicht neutral gestalten. Alternaive Energiequellen vor allen Dingen aus Wind- und Wasserkraft müssen in Deutschland hauptsächlich und vermehrt entstehen. Sonnenenergie ist für Deutschland zu teuer.
Die Affinität für Elektrofahrzeugen steigt merklich. Autofahrer, die vorwiegend im Stadtverkehr unterwegs sind, zeigen immer mehr Interesse. Untersuchungen zeigen, dass 1,5 Mio e-cars jährlich an Kunden in Städten verkauft werden könnten. Alleine in Europa 600.000 und in Deutschland 250.000 Stück. Wenn da nicht der Preis wäre. Noch liegen die Preise für elektrisch betriebene Autos überdimensional hoch.
Die Batterietechnik verteuern die Fahrzeuge um mehrere Tausend Euro über den Basispreisen für einen Smart oder Mini. Noch immer wird die Nachfrage für Elektroautos von der Autoindustrie massiv unterschätzt.
Unsere Empfehlung zum Auto Ankauf
Die Vorteile eines Elektroautos liegen auf der Hand:
· Das Elektroauto fahren ist emissionsfrei
· Das e-Mobile fährt CO2 neutral, wenn es mit erneuerbaren Strom betankt wird
· Diese Art des Fortbewegens ist stark subventioniert, wenn nicht sogar völlig steuerbefreit
· Der e-Antrieb ist effektiver aber auch sparsamer
· Das Elektroauto ist langfristig zukunftsorientiert
· Der Antrieb ist nahezu geräuschlos
· Man glaubt es kaum: das Elektroauto fahren macht Spaß
· Elektroauto fahren ist sportlich
· Elektrofahrzeuge fahren ist ein Trendsetter
Der Elektromotor ist auf dem Vormarsch
Der Startschuss ist schon vor vielen Jahren gefallen. Vom anfänglichen Zögern der japanischen Automobilherstellern, der ihnen den Vorsprung in der Hybridtechnik eingebracht hat ist nichts mehr zu spüren.
Das Ziel steht fest und heißt Elektromobilität. Im Jahre 2020 sollen eine Millionen e-Cars auf deutschen Straßen fahren.
Hoher Wirkungsgrad bei Elektrofahrzeugen
Bei einem Vergleich der Wirkungsgrade zwischen Verbrennungs- und Elektromotor, liegt der Elektromotor bei einer Ausbeute von 80 % und schlägt den Verbrennungsmotor bei weitem. Die Tendenz zum Elektroantrieb liegt nahe um den immer steigenden Mobilitätsansprüchen der Welt genüge zu tragen.
Die steigende Reglementierung des Klimaschutzes fordert auch mehr Verantwortung für die Umwelt und ist ein auch Plädoyer für die Elektromobilität – weg von fossilen Brennstoffen – hin zu regenerativen Energiequellen.
Klar ist das mehr an Strom muss alternativ gewonnen werden. D.h. verwendet man für die Stromerzeugung in Kraftwerken herkömmlich Braun- und Steinkohle, ergibt das keine neutrale CO2-Bilanz. Nur mit Strom aus regenerativen Energiequellen schafft man die Wende. Glaubt man Experten dann werden die bis 2020 angestrebten 1 Millionen Elektrofahrzeuge etwa 2 % des deutschen Stroms verschlingen. Das wäre in etwa der Stromverbrauch der heute schon der öffentliche Nahverkehr Berlins benötigt. Bei dem heutigen Strommix wäre dann nur eine Einsparung pro Lebensdauer eines Elektroautos von zwei bis drei Tonnen CO2 möglich.
Hohe Anforderungen an unser Stromnetz
Die höchste Herausforderung an unsere Stromversorger ist die wirkungsvolle Einbindung und Speicherung erneuerbarer Energien in das Stromnetz. Die Energie die zum Laden notwendig wäre, steht zur Verfügung, da die Kapazitäten – im Normalfall wird die Batterie nachts aufgeladen – ausreichend zur Verfügung stehen. Während des Tages wäre die Situation schon eher problematisch. Um hier größere Transparenz zu erzielen, starten viele Stromversorgen zusammen mit Automobilherstellern Projekte in verschiedenen europäischen Städten aber auch im großen Stil in Israel.
· Mini E powered by Vattenfall
· RWE und Daimler (smart)
· Eon mit BMW in München
· E-mobility in Berlin
Gemeinsame Projekte schaffen Vertrauen in die neue Technik
Nicht nur der E-Motor muss im Großversuch getestet werden. Alle anderen Komponenten, wie das Verhalten der Batterie während vieler Ladezyklen, das Aufladen selbst, die Infrastruktur, die Stromversorgung und deren Kapazitäten muss hochgerechnet werden, die Stromzäpfsäulen, der Zahlungsverkehr u.v.m...damit die Technik für jedermann zur Verfügung steht.
In Berlin stellt Daimler über hundert Elektroautos zur Verfügung um alles alltägliche auszuprobieren. RWE übernimmt die Entwicklung, Aufbau und Betrieb der Infrastruktur mit rund 500 Stromladepunkten, Stromlieferung und zentrale Systemsteuerung. Der Zahlungsverkehr wird durch einer speziellen Kommunikationslösung zwischen dem Fahrzeug und der entsprechenden intelligenten Ladestation ermöglicht. Die Ladestationen müssen eine bei entsprechender Verfügbarkeit eine Rückspeisung der gespeicherten Energie ins öffentliche Versorgungsnetz durchführbar ist. Das bedeutet: die Autobatterie speichert Strom, wenn die Nachfrage gering ist und steht als Stromspeicher zur Verfügung. Wenn Strom nachgefragt wird kann die Autobatterie Strom wieder einspeisen. Überall dort wo Autos aufgeladen werden können, zu Hause, am Arbeitsplatz in öffentlichen Parkhäusern und in Shoppingcentern,...sind sie zu finden. Das ist nötig, weil andere Anforderung in Bezug auf die Zeit zu Laden nötig werden. Jeder „Stillstand“ muss genutzt werden um die Reichweiten zu erhöhen.
Wenn man auf „Nummer Sicher“ setzen möchte: das Hybridauto
Der Hybrid ist eine Alternative Antriebsart, die einem immer wieder auf dem Weg zum Elektromotor begegnet. Man kann sagen, er ist der kleine Halbbruder des Elektroantriebs.
Wir berichten ausführlich über eine weitere Alternative zum reinen Verbrennungsmotor
Der Batterie kommt die Schlüsselrolle zu
Der große Engpass ist die Weiterentwicklung der Energiespeicher. Der vorhandene Raum und das Gewicht setzten klare Grenzen, die heute noch schwer umwunden werden können. Für ein Elektrofahrzeug kommen 100 kg für die Batterie plus 50 kg für notwendige Komponenten, wie Kühlung zusammen. Den verwendeten Materialien wird eine entscheidende Rolle beigemessen. Um die Aufnahme von Lithium-Ionen, die für den Stromfluss verantwortlich sind, zu erhöhen und damit die Speicherkapazität wäre ein entscheidender Schritt nach vorne. Je mehr Lithium-Ionen die Elektronen der Batterie aufnehmen können, desto größer die Strommenge, die gespeichert werden kann, umso höher die Reichweite. Letztendlich gibt es keine Erfahrungen über das Verhalten der Batterie über die gesamte Lebensdauer.
Elektroauto-fahren.com möchte Ihnen helfen bei Ihrer Entscheidung!
Alle Alternativen Antriebe werden auf elektroauto-fahren.com vorgestellt und miteinander verglichen. Alle Fakten werden für jedermann verständlich beschrieben und aufbreiten. Anhand von Elektroauto-Serienmodellen werden die Vor- und Nachteile dargestellt und mit anderen verglichen. Und vor allen Dingen, wie es geht „elektrisch“ zu fahren!
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Judith Ehret