BYD Auto: Build Your Dreams ist der chinesische Traum
Das BYD Auto kommt in China ins Fahren. Zur Zeit ist BYD auch in die Autoherstellung eingestiegen. Mit klassischem Verbrennungsmotor aber auch mit Hybrid-Antrieb - weltweit erster Serien-Plug-in-Hybrid. Dann kommen auch rein elektrisch-angetriebene Elektroautos auf die Straße. Die Chinesen sind kompetent auf diesem Gebiet, das hat auch Volkswagen verstanden. Bereits vor Jahren schlossen die Wolfsburger einen Kooperationsvertrag mit den Chinesen über die Hersellung von diesen leistungsfähigen Hightech-Batterien.Das China führend ist in der Elektroauto-Technologie zeigt die Produktion nicht nur für das BYD Auto: Schon im Jahr 2007 wurden 25 Mill. Elektrofahrräder mit einer Reichweite von 40 km hergestellt. In Chinas Metropolen gehören Elektrofahrzeuge aller Art, wie e-Roller aber auch e-Motorräder zum normalen Straßenbild. Statt dem knatternden, stinkenden Motoren ist das eine überaus wohltuendes und stilles, abgasloses Fortbewegung. Dadurch entsteht der Vorsprung in der Technologie von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen durch deren Erfahrung. Beflügelt die Chinesen in der gesammelten Batterietechnologie auch größere Fahrzeuge zu elektrifizieren. Dazu fördert Chinas Regierung solche Unternehmungen mit mächtigen Subventionen. Auch die Regierung wittert die Chance zur vorherrschenden Nation weltweit zu werden für diese zukunftsweisende Technologie. In Chinas Metropolen werden zudem Zero-Emissions-Bereiche installiert. Flottenbetreiber, wie Taxiunternehmer werden mit 6.700 € bei jedem Kauf eines E-Fahrzeugs gefördert. Bereits in 2 Jahren werden damit eine halbe Mill. Hybrid- und genauso viele E-Autos im Reich der Mitte fahren. 2020 sollen die Neuwagenzulassungen derer 50% erreichen. Nach einer Studie von der Unternehmensberatung Roland Berger werden in westlichen Ländern bis dahin vielleicht 10 % erreichen.
China komm mit dem e-mobil in Fahrt Der Boom in China hat vielschichtige Gründe: Das Land besitzt reiche Rohstoffe, die die nötigen Bestandteile für die neue Leistungsbatterien haben wie, Lithium aber auch Neodym für die Herstellung Super-Magnete, die ein solcher hocheffizienter Elektromotoren benötigt. Die Luftverschmutzung in allen Großstädten wird zudem höher. Batteriegetriebene Autos können erheblich Smog vermeiden. Dann sind die Chinesen im Individualverkehr nicht so verwöhnt, wie der Europäer. Hierzulande kann man mit Dieselfahrzeugen bis zu 1.000 km fahren. Der Chinese ist mit 40 km und dem Fahrrad oder 100 bis 150 km mit dem Auto zufrieden. Wobei Kurzstrecken in Ballungszentren typisch ist. Es ist nicht verwunderlich, dass in China bereits ein vollwertiges Elektroauto - kein BYD Auto - sondern der S18 von Chery, eingeführt ist. Der rundliche Chery erreicht bis zu 150 km, kommt auf 120 km in der Spitze und läuft bereits seit Februar aus den Werkhallen. Das reicht aus um in der Volksrepublik Käufer zu finden. Sein Lithium-Eisen-Phosphat Energiespeicher ist in wenigen 30 Minuten auf 80 % seiner Leistung aufgeladen. Der Preis für den
Chery
beträgt umgerechnet 11.400 €. Erstaunlich was in China verkauft wird, z.B.: ein serienreifes Auto namens Chika mit einem superkleinen Elektromotor von gerade einmal 5 PS. Im eierförmige Karosserie finden zwei Personen Platz. Die Reichweite beträgt 150 km mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Nicht nur das BYD Auto, auch die ehemals Traditionsmarke Rover hat ein chinesisches Erinnerungsstück namens Roewe und entwickelt gerade ein vollwertiges Elektrofahrzeug auf der Basis des Mittelklasse 550.
Trotzdem reichhaltigen Batterie-Know-hows in der Volksrepublik hinken sie in punkto Qualität und Langlebigkeit aber auch Fahrkultur, Sicherheit und Hochwertigkeit den westlichen Marken vollkommen hinterher. Bei diesen klassischen Auto-Tugenden besteht noch enormer Nachholbedarf. Das wird ein vorübergehendes Problem bleiben. Jedes Jahr stehen China fast 5 Mill. Jung-Ingenieure, die von der Hochschule abgehen, bereit. Sie arbeiten für sehr bescheidene Löhne hart. In der F&E beschäftigt BYD heute schon 10.000 Ingenieure. In 10 Jahren soll diese Zahl sich verdreifachen. BYD-Chef Wang sieht seine Firma als absuluter Vorreiter des Technologiewechsels von den westlichen Industrienationen nach China. BYD will in 15 Jahren große Unternehmen wie Toyota, Volkswagen und GM hinter sich lassen und größte Marke werden. Dabei unterstützen die eigenen Elektroautos. Ende des Jahres geht der reinelektrische BYD e6, eine kompakte viertürige Limousine vom Band. Allerdings klingen die Reichweite: 400 km und 160 km/h Spitze traumhaft. Mit der neuartigen Fe-Batterie wird eine Schnellladung von 50 % der Leistung in 10 min erfolgen. Der absolute Hit ist der Preis von rund 25.000 €.
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