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Audi A1 e Test: Projekt startet mit dem neuen Audi A1 e-tron in München

20 Audi Audi A1 e-tron fahren in der Modellregion München bereits seit Ende Oktober 2011. Seit einigen Wochen sind einige dieser Elektroautos in Besitz von Testkunden. Partner für diesen Flottenversuch sind E.ON, Audi, Stadtwerke München (SWM) und die Technische Universität München (TUM). Die Stromversorger E.ON und die SWM sind verantwortlich für den Ausbau und den Unterhalt der Ladeinfrastruktur im Ballungsgebiet München.

Dieser Elektro-Audi hat ganze 50 km Reichweite. Mit den verbauten Lithium-Ionen-Batterien erreicht dieses sog. Mega City Vehicle eine Leistung von 102 PS.

Das Flottenversuchsprojekt läuft innerhalb des Bundesverkehrsministerium unterstützten „Modellregion Elektromobilität München“. Diese Modellregion München wird vom Bundesministerium für Verkehr mit rund zehn Mio. Euro subventioniert. Das Projekt beschäftigt sich auch mit der Datenübertragung zwischen Fahrer, Auto und Stromtankstelle bis hin zum Stromnetz. Dabei wird der Einsatz von Smartphones als zentrale Schnittstelle für den Fahrer geprüft.


Die Audi AG arbeitet an ganzheitlichen aber auch kompromisslosen Konzepten, die maximale Kundennutzen versprechen. Hier wird dem Kunden im Elektromobilität-Zeitalter eine ganze Reihe von Mehr-Nutzen geboten, die über das reine Fahren hinausgehen aber auch notwendig sind. Kommunikation mit dem Stromnetz spielt dabei eine große Rolle. Das Projekt soll mehr über das Verhalten, aber auch über die Erwartungen unserer Kunden im Umgang mit Elektroautos zeigen.

Ein Reichweitenverlängerer auch im elektrischen Audi


Beim Audi A1 e-tron handelt es sich um ein Elektroauto mit sog. Range Extender, ein Reichweitenverlängerer. Seine Leistung von 75 kW (102 PS) erreicht der A1 e-tron eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Ist die Energieversorgung aus den Speichern ungenügend und das Auto eine von Eon und den Stadtwerken aufgebauten Stromstationen nicht erreicht werden, versorgt das Auto sich über einen Verbrennungsmotor angetriebener Generator die Batterie weiter mit Strom.

Die ersten 50 Kilometern Wegstrecke, beispielsweise im Stadtverkehr, ist das E-auto ausnahmslos CO2-frei unterwegs. Als Batterie fungiert ein Paket aus Lithium-Ionen-Modulen, das in die Bodengruppen vor der Hinterachse verbaut wurde. Der viersitzige A1 e-tron ist ideal für den tägliche Fahrten im Stadtverkehr. Der Verbrauch durch den Range Extender beträgt bei 1,9 l/100 km - das entspricht einem CO2-Austoss von nur 45 g/km.

Mit gestarteten Pilotprjek erfährt die E.ON AG mehr über das Verhalten von Elektroautos. Heute fahren E-Cars in mehr als zehn Elektromobilität-Pilotprojekten in sechs Ländern Europas. Der Energieversorger E.ON ist bei der Ladeinfrastruktur neue Wege gegangen. Neben öffentlichen Ladesäulen im städtischen Umland haben sie in Parkhäusern der Städte neue Stromladesäulen eingerichtet. Diese Ladesäulen werden mit den Parktickets freigeschaltet und der Strom wird über die Parkgebühr eingezogen.

Die E.ON AG hat Lösungen für alle Zwecke zur Serienreife entwickelt. So verkaufdas Energieunternehmen für Privatkunden bundesweit eine Ladebox für die Auto-Garage daheim mit einem Tarif für Ökostrom und einem Sicherheitscheck der Elektroinstallation ihres Hauses, denn nicht jede Steckdose ist den Belastungen der mit hoher Stromleistung ladenden Elektroautos gewappnet. Zudem liefert E.ON für gewerbliche Kunden Stromzapfsäulen für öffentliche Bereiche. Hier können zwei Elektroautos an unterschiedlichen Stromanschlüsse gleichzeitig laden. Die Autofahrerkennung wird über eine Magnetkarte erreicht. Zusätzlcih entwickelt die E.ON die Technologie voran und setzt auf Schnellladungen mit Gleichsstrom sowie das Induktionsladen.

Gemeinsam mit Kooperationen engagieren sich die SW München in unterschiedlichsten Projekten im elektrischen Individualverkehr. Über eine über 115-jährige Erfahrung im öffentlichen Nahverkehr mit elekrischen Strom verfügen sie als Betreiber von U-Bahn und Tram bereits. Sie sind verantwortlich für die Ladeinfrastruktur im Sädten. Sie stellen den Ökostrom dafür bereit. Bis 2025 wollen sie so viel Strom aus grünen Quellen erzeugen, dass damit den gesamten Münchner Strombedarf deckt werden kann. München könnte so die erste Millionenstadt weltweit sein, die dieses Ziel erreicht.

Die Lehrstuhl der TU München untersucht Mobilitätsverhalten

Die TU München erfasst und wertet das Verhalten während der gesamten Laufzeit aus. Sie wollen wissen wann wird ein Elektroauto eigentlich genutzt? Welchen Einfluss haben Elektroautos auf die Nutzung alternativer Verkehrsmittel? Zur Erfassung der Daten haben die Lehrstühle für Fahrzeugtechnik und für Ergonomie eine mobile Erfassungsmöglichkeiten entwickelt, die die Teilnehmer des Versuchs auf einem Smartphone bekommen. Es soll ihr gesamtes Mobilitätsverhalten dokumentieren: alle Möglichkeiten vom Fahrrad über E-Auto über Pkw mit Verbrennungsmotorantrieb bis zu Bus und Bahn. Gleichzeitig studiert die TU, die Fakultät für Dienstleistungsmarketing die kundengerechte Abrechnungsmodelle für Elektromobilität.

Auch dieses Projekt wird gefördert innerhalb der Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr.

Vom Audi A1 e Test zurück zur Elekromobilität
Vom Audi A1 e Test zurück zum Elektroauto