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Better Place Israel: Israels Straßenverkehr wird elektrifiziert

Das Unternehmen Better Place Israel hat ihre allerersten Stromtankstelle - die erste in ganz Israel - aufgestellt. Fahrer von elektrisch betriebenen Autos können nun auf öffentlichen Parkplätzen in mehreren Städten Strom aufladen. Die Ladesäulen sind nach internationalen Vorgaben gestaltet, so dass sie flexibel weltweit eingesetzt werden können.

Better Place Israel, stellt die erste Ladestation repräsentativ und benuzerfreundlich auf einem Parkplatz eines Kinos in einem Vorort ihrer Metropole Tel Aviv auf. In Haifa, in Holon und Kefar Sava und auch der Hauptstadt Jerusalem wurden zusätzliche Ladesäulen aufgestellt.

Diese Stationen bilden einen Teil eines Netzes für Elektroautos, die das Unternehmen Better Place da installieren will, wo sie notwendig sind. Ein Servicezentrum sowie Wechselstationen, an denen Autofahrer den ausgeliehenen Batterien ihres Autos schnell austauschen können, gehört auch dazu. Diese Idee ermöglicht mit Elektroautos weitere Strecken zurücklegen zu können, ohne länger pausieren zu müssen, wenn das Auto aufgeladen werden muss.

In Israel wurden diese E-Tankstellen nach allgemeinen Normen entwickelt. Über diese Normen können sie auch über die Grenzen hinaus zum Einsatz kommen. Die silberblauen Zapfsäulen, deren Äußeres von der US-kalifornischen Unternehmen New Deal Design entworfen ist, sind so geformt, dass sie leicht zu bedienen sind und sich gut in die Umgebung integieren lassen. Bei der Formgebung und dem Installieren der Ladestellen wurden zu allererst die Fahrerbedürfnisse umgesetzt. Ziel war es, das Laden entsprechend benutzerfreundlich und einfach zu machen, dass Autofahrer schnell den Stromstecker gegen die klassische Zapfpistole tauschen.


Das Better Place-Geschäftskonzept, die Idee ist abgeschaut bei der eines Mobilfunkanbieters: Der Kunde unterzeichnet einen Vertrag für eine ausgehandelte Kilometerzahl im Monat und empfengt dafür ein Elektroauto zu einem begünstigten Preis. Das Auto ist mit einer Software ausgestattet, die ihm dabei unterstützt die Fahren bequem so zu planen, dass er immer ausreichend Strom hat, um das Ziel zu kommen und wenn es die nächste Ladestation ist. Der Manko ist aber, dass ausschließlich die Autos, die zum Modell von Better Place gehören, angeschlossen sind. Alle Fahrzeuge werden von Renault/Nissan gebaut. Die E-Autos erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h und kommen mit einer Batterieladung ca. 230 km weit.

Versuche mit dem gleichen Ziel unterstützt das vom ex-SAP-Manager Shai Agassi gegründete Unternehmen in Australien, Dänemark und in weiteren zwei US-Staaten. Den Startschuss eines Großprojektes hatte Better Place Israel im 11/2008 in Kalifornien veröffentlicht. Im Dezember traf das kalifornische Start-up-Unternehmen eine vergleichbare Abkommen mit der dem US-Bundesstaates Hawaii.

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