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CNOOC: Ölkonzern in China erwägt Einstieg in Elektromobilität

Ölkonzerne der Welt suchen nach neuen Geschäftsfeldern. CNOOC Ltd., eines der größten chinesischen Ölgiganten, möchte künftig die benötigte Energie für elektrisch-betriebene Autos liefern: Es plant den Aufbau eines Netzes von Akku-WechselstationenChina National Offshore Oil, der Mineralölkonzern Corporation aus China könnte schon bald in die Elektromobilität einsteigen. Der Konzern möchte ein Netz an Stationen installieren, an denen die Akkus von Elektroautos getauscht werden können.

E-Zapfsäulen für Elektroautos

Mit diesen Akkuwechselstationen möchte das Öl-Unternehmen, das zu 3/4 dem Staat gehört, den Markt für Fahrzeug mit elektrische Antrieben in China voranreiben. Der Konzern selbst kann keine eAutos bauen. Aber die Energie dafür können sie liefern.

An diesen Tauschsationen können die Fahrer von Elektrofahrzeugen entladenen Akkus gegen voll geladene eintauschen können. Dieses Vorhaben ist mit dem vom kalifornischen Unternehmen Better Place vergleichbar. Better Place baut derzeit Netzstrukturen für Elektroautos in Israel, Kalifornien, Australien und Dänemark auf, die bereits 2011 in Betrieb gingen.

Elektroautos als zweites Auto


Elektroautos wären für Käufer in China akzepabler, wenn der Preis für Benzin Chinas auf Dauer auf umgerechnet etwa 80 Cent, steige. Das wären dann 20% höher als der Preis zur Zeit. Ausgangspunkt wäre dann, dass sich die Autofahrer Chinas zunächst Elektroautos als zweites Fahrzeug für den Stadtverkehr anschaffen würden.

Mitte 2009 hat das Öl-Unternehmen umgerechnet etwa 500 Mill. € in das Unternehmen Lishen eingebracht. Dadurch kann der Batteriehersteller Produktionsstraßen aufbauen. Die Batterien vom Typ Lithium-Ionen schickt Lishen an den kalifornischen Elektroautobauer Coda Automotive, das bereits 2010 ihr erstes Elektroauto am Markt hat.

Der Konzern ist einer der drei größten Mineralölkonzerne Chinas. Auch international bekannt ist das Unternehmen seit 2005 geworden, als es das US-Mineralölunternehmen Unocal dazu kaufen wollte. Als sich die US-Regierung von damals wehrte und Widerstand gegen den Verkauf verkündete, riet die Regierung von China dem Öl-Konzern, sich zurückzuziehen. Genau wie einige westliche Ölkonzerne auch probieren sie sich auch in alternativen Energien. Sie bauen zur Zeit einen Offshore-Windpark.

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