Coda Elektroauto: In den Fußstapfen von Tesla
Coda Elektroauto, ein E-Autohersteller aus Kalifornien, wandelt auf den Wegen von Smart und Tesla, wobei in den USA der Trend um das Elektroauto mit Macht dagegen ankämpft, wieder in der Versenkung zu verschwinden. Das start-up will mit einem neuen Konzept auf den Markt kommen: erschwinglich und komfortabel für alle. Das erste Fahrzeug kommt bereits Ende 2011. Daheim mitten in LA Zu den besseren Einkaufsadressen von Los Angeles gehört z.B. die Westfield Century Mall. Direkt am Santa Monica Boulevard findet man nahe des Nobelvororts Beverly Hills edle Marken wie den Rolex über den obligatorischen Apple Store und eine Louis Vuitton bis hin zu einem der Coda Center. Das Unternehmen Coda Automotive schätzt sich selbst ein als einen Pionier im Bereich neue Transpormittel ein. Der Shop auf der ersten Etage der Westfield Century Mall völlig anders. Weitere Neueröffnungen südlich von San Francisco und in auch in San Diego sollen schnell folgen. Mit knalligen Merchandisings wie T-Shirts, Kappen und Bechern sollen die Passanten Neugier bekommen auf das neuartige Elektroauto. Die Wänden sind mit großen Displays und eine überdimensionale Landkarte der Region geschmückt. Darauf ist die Reichweite des Coda Sedan gu erkennbar dargestellt. Ihr Coda Limosine wurde vor einigen Tagen vorgestellt. Insgesamt ordentliche Fahreigenschaften Seit dem 1. September haben sie schon geöffnet. Pro Tag kommen rund 200 bis 300 Interessierte in den Shop und lassen sich das neue E-Auto zeigen. Die meisten potentiellen Kunden fragen als erstes nach der Reichweite. Die gibt Coda für das 100 KW/136 PS starke Elektrofahrzeug mit immerhin 150 Meilen an. Von 0 auf 100 braucht der Coda Sedan gute 10 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit berägt 85 Meilen/135 km/h. Der Antrieb wird von 728 Batteriepaketen der Lithium-Ionen-Technik versorgt. Das Paket ist die nahezu unsichtbar im Unterboden der 4,40 Meter langen viertürigen Limousine aneinandergereiht verbaut. Die Ladezeit für die Akkus kann ist auch durchaus positiv. An einem haushaltsüblichen Strom-Netz soll der Coda innerhalb sechs Stunden aufgeladen sein - an 110-Volt-Anschlüssen - in den USA üblich - benötigt man dann doppelt so lange.
Sie sind Amis mit japanisch-chinesischen Ursprüngen Der Coda Elektroauto ist optisch alles aber auf keinen Fall eine eindrucksvolle Limousine. Sie ist auf Basis des alten Mitsubishi Lancer geschaffen und wird in der VR China unter dem Namen Hafei Saibao mit langweiligem Äußeren und minderwertiger Qualtät im Interieur verkauft. Gebaut wird das fünftürige Auto bei ihrem Coda-Partner, der chinesischen Hafei Automobile Group. Von dort aus wird er nach USA geliefert. Hier wird dann das wichtigste und individuellste eingepflanzt. Ende des 2011 sollen die ersten Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert werden. Der Verkaufspreis ist um rund 6.000 US-Dollar teurer als der des Wetbewerbers Nissan Leaf, nämlich 44.900 Dollar. Ursprünglich waren einmal 30.000 bis 35.000 Dollar kalkuliert. Dieser Wunschpreis schafft Coda wenn man die staatlichen Subventionen von Kalifornien verrechnet – insgesamt fast 10.000 Dollar. Selbst der Platz auf der Bestellungs-Warteliste kostet fast 100 Dollar. Bereits 100 Personen haben dafür bezahlt. Die Technologie und das Design des Coda stammen aus den USA. Zudem werden die wichtigsten Komponenten des Elektroantriebs in den USA produziert.
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