Die Batteriefrage
by jobul
(werne,germany, nrw)
Reichweite,Ladezeiten, Gewicht, Zyklenfestigkeit..
Solange man an ein Elektroauto die dieselben Anforderungen stellt wie an eines mit üblichem Explosionsmotor, hat es keine Chance. Im Alltag allerdings wäre ein Elektroauto für die allermeisten Nutzer eine sinnvolle Alternative, wenn man die Batterie so klein wie möglich hält und einen effektiven Generator einsetzt (den man auch mal zuhause lassen kann). Natürlich hat ein Generator betriebenes Elektroauto einen höheren (wie hoch eigentlich?) Treibstoffverbrauch als ein normaler Verbrenner, wenn es im Generatorbetrieb auf Strecke geht. Für Reisevertreter wäre es sicherlich unwirtschaftlich. Aber wer sein Nutzungsprofil halbwegs abschätzen kann (tägliche Strecke, gelegentlich weitere Fahrten), für den wäre das Elektroauto mit Generator durchaus eine Alternative. Nicht, dass die Kilowattstunden aus der Steckdose derzeit günstiger wären als die aus dem Tank. Dazu sind die Batteriekosten zu hoch. Aber die Vorteile: Vierradantrieb (mit gezielter Einzelradtraktion), Rekuperation, Vierradlenkung (besonders praktisch beim Einparken), kein Kuppeln, kein Schalten, kein Krach, kein Gestank (solange der Generator nicht läuft) und Strom, wo immer man gerade ist.
So wenig Batterie wie notwendig und ein guter Generator wären ein vernünftiger Einstieg in die Eelktromobilität. Eines ist jedoch sehr hinderlich, nämlich die geradezu manische Leistungsprotzerei der aktuellen Autoproduktion. 4 KW pro Sitzplatz und 120 km/h sollten eigentlich genügen. Übrigens: Im Stau verbraucht das Elektoauto so gut wie nichts.