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Trends zum Elektroauto 2009 auf der IAA: Elektrifizierung des Antriebsstrangs

Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs im Elektroauto 2009 gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. In einigen Jahren wird es kaum mehr ein Neufahrzeug geben ohne elektrische Unterstützung, wie Start-Stopp-System oder Bremsenenergierückgewinnung, die so genannte Rekuperation zurück ins Bordnetz geben. Als Zwischenschritt zum reinen elektrischen Fahren wird der Hybridantrieb sein, mit oder auch ohne Lademöglichkeit über das Stromnetz– Plug-in, nach Expertenmeinung. An allen technischen und wirtschaftlichen sinnvollen Lösungen arbeiten Autohersteller aber auch Zulieferer aber auch Entwickungsdienstleister unter Hochdruck. Auf der IAA 2009 wurden Fahrzeuge präsentiert, die sukzessive den Verbrauchern präsentiert und eingeführt werden, das Elektroauto 2009, wie der BMW 750 Hybrid, der neue Honda Insight, Mercedes-Benz S 400 Hybrid oder der ML 450 Hybrid, Porsche Cayenne, Toyota Prius III oder VW Touareg V& TSI Hybrid, um nur wenige zu nennen. Bosch vergleicht zum Beispiel die Mehrkosten eines Mildhybrids für die Autohersteller zusammen mit einer kleinen Lithium-Ionen-Batterie künftig auf dem Niveau eines hocheffizienten Dieselantriebs. Im Vergleich zum Ottomotor mit Direkteinspritzung im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) bis 15% Treibstoff ein. Die Kraftstoffeinsparung eines Vollhybrids, das auch kurzzeitig rein elektrisch fahren kann, beträgt dann bereits 25% im NEFZ. Die Mehrkosten für den Vollhybrid veranschlagt Bosch jedoch mit etwa dem Achteinhalbfachen im Vergleich zu einem Mildhybrids.


Vom Wirkungsgrad aus gesehen ist der elektrische Antrieb des Elektroauto 2009 ein besonders effizienter Antrieb. Würde man in einen herkömmlichen Verbrennungsmotor eine kWh Energie stecken – könnte man damit 1,5 bis 2,5 km zurücklegen. Ein Dieselhybrid schon maximal 3,2 km. Ein Elektromotor dank der Effizienz setzt diese kWh in mehr als 6,5 km um. In aller erster Linie hängt es von der kostenintensiven Batterietechnik ab wie schnell sich diese Technologie am Markt durchsetzt.

Auf der Antriebsseite könnten Radnarbenmotoren den nächsten Innovationsschritt beschreiten. Kürzlich hat Michelin einen marktreifen Radnarbenmotor vorgestellt, der in 2010 in Serie gehen kann. Michelin konnte neben dem Elektroaggregat auch B Bremsen und Federung im Rad unterbringen.

Zur Zeit ist der Hybrid mit Range-Extender im der Diskussion. Also mit Verbrennungsmotor, der einen Generator antreibt und damit bei längeren Strecken die Batterie auflädt, die dann Energie für das elektrische Fahren liefert. Der Vorteil: Weniger Technik ist notwendig und senkt im Vergleich zum Parallelhybrid Kosten und Gewicht. Es kann auf das Getriebe des Verbrennungsmotors oder auf den herkömmlichen Generator verzichtet werden. Dazu kommt das die Batterie, verglichen mit einem reinen Elektroauto, kleiner ausgelegt werden, was auch Kosten und Gewicht einspart. Durch den Einsatz des Range-Extenders können grundsätzlich Distanzen wie beim konventionell-angetriebenen Fahrzeug möglich. Mit dem Volt 2010 wird Chevrolet eine erstes Elektrofahrzeug mit Range-Extender in die Serie bringen können. Die 16 kWh der integrierten Lithium-Ionen-Batterie reichen für rund 60 km Reichweite. Danach springt der 1,4 l Ottomotor mit 55 kW ein, der konstant auf 2000/min und die Batterie immer wieder nachlädt.

Der Ampera von Opel basiert auf dem Volt. Andere Konzepte sind eher auf einem eher kleineren und schwächeren, zudem sparsameren Range-Extender-Verbrennungsmotor bis zu 28 kW Leistung aufgebaut. AVL arbeitet neben einfacheren Viertakt-Motoren auch an Zweitakt-Motoren und auch an Rotationskolbenmotoren als Range-Extendersystem, wie FEV. Mahle untersuch derzeit das Potential des Range-Extender-Systems in einer eigenen internen Studie.

Vom Elektroauto 2009 zur IAA
Vom Elektroauto 2009 zur Elektroauto