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Elektroauto - eine Mogelpackung !

by Joe
(Ste.Croix, CH)

Da Elektroauto ist ingesamt gesehn, ineffizienter als die heute üblichen Ottomotoren: Zuerst muss Strom erzeugt werden und dabei wird Co2 erzeugt und dann wird der Strom in einer Batterie gespeichert (in chemische Energie um gesetz) und dann wird diese wieder in Strom zurückverwandelt und dann erst in einem zwar hoch effizienten E-Motor in Bewegungs Energie umgesetz, aber auf dem Wege bis dahin ist schon soviel Energie verloren gegangen, das ein moderner Otto-Motor für die gleiche Bewegungsenergie weniger C02 produzieren müsste.

E-Autos machen erst dann Sinn, wenn der Strom nicht über fossile Brennstofe erzeugt wird. Solange das nicht der Fall ist, bleibt das E-Auto eine Mogelpackung!

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Elektroauto - eine Mogelpackung !

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Dec 14, 2011
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Annahmen
by: lukas

Nun ich würde mal sagen, das mit dem Co2 ausstoss wird wohl niemand richtig beantworten können.

Mit den heutigen Angaben wird ersichtlich wie viel Co2 bei der Fahrt, direkt vom Fahrzeug ausgestossen werden. Und das ist beim Elektro-Auto nun mal 0g/km...

Natürlich gibt es jetzt Leute die sagen, dass die Stromerzeugung auch Co2 erzeugt. Natürlich haben diese Personen recht, aber darum geht es bei der Angabe ja überhaupt nicht.

Mal kurz ein kleiner Gedankensprung für jedermann...
Wenn wir diese Aussage weiter verfolgen.

Angenommen wir haben Eco-Strom, verfolgen wir eine Photovoltaikanlage, wurde bei der Produktion CO2 ausgestossen, beim Bau des Gebäudes für die Produktion wurde CO2 ausgestossen, beim Transport, bei der Rohstoffgewinnung wurde CO2 ausgestossen, beim Bau des Stromnetzes, bei der Installierung auf dem Hausdach, ja sogar der Arbeiter der die Solarzelle hergestellt hat erzeugt CO2... Nun kann man das beim Benziner und beim Elektrofahrzeug ins Unendliche treiben und wir kommen zum Schluss, dass beide Fahrzeuge wohl einen NICHT vertretbaren hohen CO2 Ausstoss haben...

Nov 12, 2010
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elektrisch fahren
by: Anonymous

hallo ich fahre schon 5 jahre mit einem elektroautos rum 15 kw motor.ein verbrauch in der eifel 2,20 euro auf 100 km. reichweite 100 km.höchstgeschwindigkeit 90 kmh.bauj 1996. für den kurzstreckenbereich ist es vollkommen ausreichend.zapfe in kürze mein pv anlage an zum laden. gruß ecki

Apr 21, 2010
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Tut mir leid...
by: Jim Bob

aber Du liegst mit deiner Annahme verkehrt.
Die Verbrauchsangabe des Smart ist ab Steckdose, also genau der Wert der Nachgeladen werden muß.
Der aktuelle dt. Strommix verursacht ab Steckdose pro kWh einen CO2 Ausstoß von 506g.
Wie ich ja bereits errechnet habe kommt man damit auf einen realen CO2 Ausstoß von rund 66g.

Da von Jahr zu Jahr der Anteil des regenerativ erzeugten Strom zunimmt, wird auch dementsprechend der CO2 Ausstoß zurückgehen.

Prinzipiell kann ich sogar ein Elektroauto mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage laden, mit 20 qm Photovoltaikfläche kann ich rund 12.000 im Jahr fahren. Um die gleiche Entfernung mit Biokraftstoff in einem Dieselauto zurücklegen zu können bräuchte ich hingegen 5000 qm Anbaufläche.

Nachlesen kann man das in einer Studie des Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW):
http://www.zsw-bw.de/fileadmin/editor/USER_UPLOAD/Infoportal/Presseinformationen/pi04-2010-ZSW-FlaechenbedarfRegKraftstoffe.pdf

Die ausgedienten Akku´s werden, genauso wie die Bleibatterien der Spritautos, entweder dem Recycling zugeführt, oder wenn sie noch einigermaßen Leistungsfähig sind, können sie in Notstromanlagen oder zum Puffern von Stromüberschüssen genutzt werden.
http://solar-driver.dasreiseprojekt.de/hauptbericht.php?id=1593&ok=15&uk=62&uuk=54&uuuk=0&typ=

Fusionskraftwerke werden nicht notwendig sein, den Strombedarf für die komplette deutsche PKW Flotte ließe sich problemlos über Erneuerbare Energie abdecken !
http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbare-energien-koennen-strombedarf-fuer-elektroautos-spielend-decken.html

Das Elektroauto stellt sogar eine ideale Ergänzung für die EE dar:
http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/bee-elektromobilitaet-und-erneuerbare-energien-sind-natuerliche-partner.html

Wasserstoff ist natürlich ein toller Energieträger, nur hat er mehrere Nachteile.

Zum einen kann er derzeit nur mit sehr hohen Energieverlusten hergestellt werden.
Dann ist Wasserstoff unter normalen Temperaturen durch normale Stahltanks sehr flüchtig.
Letztlich bedeutet der Aufbau von Wasserstofftankstellen, auf Grund der hohen Explosionsgefahr, einen immensen finanziellen Aufwand.

Stromtankstellen hingegen sind vom Aufwand her eher einfach aufzubauen und verhältnismäßig günstig.

Die Technik des Elektroautos gab es im Übrigen schon vor dem Auto mit Verbrennungsmotor:
http://www.umweltbrief.de/neu/html/aktuell-04.html#Geschichte_Elektrofahrzeug

Herzliche Grüße

Jim Bob

Apr 21, 2010
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Meine Rechnung ist recht gut ....
by: Joe ,Ste. Croix, CH

Hi Jim-Bob,

der "Verbrauch" von 13 Kilowatt Stunden /100 Kilomtern beinhaltet nicht die Energieverluste vom Kraftwerk bis zur Fahrzeugbewegung. Daher kann das so nicht mit dem dem konventionellen Automotor vergleichen.

Der Vergleich der max. Leistung mit dem km-Verbrauch oder eben der CO2 Abgabe in die Umwelt (als relevanter Platzhalter für den Verbrauch) ist jedoch eine recht gute Näherung. Deswegen ist eben das ja auch vom ADAC aufgeführt worden. Es mag noch bessere Vergleichsrelationen geben, ausser Frage. Aber auch da bin ich mir ziemlich sicher, das das E-Auto auch dort nicht besser abschneidet. Nicht beim heutigen Stand der Technik und der heutigen Enrgieerzeugung. Übrigens wie hoch ist der Aufwand die ausgedienten Batterien (Sondermüll) zu entsorgen ?

Aber ich würe mich freuen, wenn ich in 10 Jahren ein E-Auto besitzen würde, das sein Energie indirekt von einem Fusionskraftwerk erhält und dessen Batterien oder,was wahrscheinlicher ist, Wasserstofftanks (Brennstoffzelle) deutlich leichter und ergiebiger sind als heute. An jedem Rad ein E-Motor ... computergesteuert ... das wird ein komplett neues Fahrgefühl. Es wird kommen, aber noch nicht jetzt. Die Technik ist noch nicht so weit und es rechnet sich einfach noch nicht. Sorry !

Gruss, Joe

Apr 21, 2010
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Die Rechnung stimmt so nicht !
by: Anonymous

Lieber Joe,
Deine Rechnung stimmt so nicht !

Du darfst die Leistung von 30 Kilowatt nicht mit dem Verbrauch von 13 Kilowatt Stunden verwechseln.

Die Leistung in kW ist das was der Motor an Antriebsleistung zur Verfügung stellt, aber genauso wenig wie beim Verbrennungsmotor immer die volle Leistung abgerufen wird ist das auch beim Elektromotor nicht der Fall.
So wird die maximale Leistung nur beim Beschleunigen abgerufen, ist die gewünschte Geschwindigkeit ereicht muss nur noch der Roll- und der Luftwiderstand überwunden werden.

Der Verbrauch, bzw. beim Strom die elektrische Arbeit in kWh hingegen, gibt die verbrauchten kW pro Stunde an, deshalb Kilowattstunden.

Was das Gewicht angeht, so spielt dies beim Elektroauto weit weniger eine Rolle wie beim Spritauto.
Beim Spritauto erzeugt das höhere Gewicht deshalb einen höheren Verbrauch weil es viel Energie kostet die hohe Masse zu beschleunigen, ist eine Masse erst mal in Bewegung bedarf es wie erwähnt nur die Überwindung des Roll- und Luftwiderstand.
Wenn aber ein Spritauto abgebremst wird, geht diese Energie der bewegten Masse über die Bremsen, oder auch die Motorbremse in Form von Abwärmeenergie verloren.
Beim Elektroauto hingegen kann der Elektromotor auch als Bremse umgeschaltet werden und wird somit in den Generatorbetrieb geschaltet. Derzeit können so rund 30% der Energie wieder in dem Akku gespeichert werden und stehen somit wieder zur Verfügung.
Dieser Wert wird in Zukunft noch gesteigert werden wenn es entsprechend leistungsfähige Superkondensatoren gibt die die Energie noch schneller aufnehmen können als die Batterien.

Ein E-Auto das diese Technik einsetzen wird ist das BlueCar von Pininfarina.
http://www.bluecar.fr/de/pages-innovation/supercapacites.aspx

Apr 20, 2010
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Bitte rechnen ...
by: Joe ,Ste. Croix, CH

Hallo Jim Bob,

ich stimme dir zu das auch der Transport und die Aufberetiung des Benzins/Diesels in der Co2 Rechnung einbezogen werden müsste. Aber dann müssen wir auch die Rechnung fürs E-Auto in deisem Punkte erweitern ... die fossilen Brennstoffe unserer Kraftwerke "wachsen" auch nicht in Ihrem Garten ...

Aber davon mal abgesehn ist dein Rechnung nicht korrekt : Schau mal auf
http://www1.adac.de/Auto_Motorrad/Umwelt/Elektroauto/default.asp

Der E-Smart hat 30kw Leistung und 71g/km Co2, also sind das 2.366 g/km je kw und der Benziner hat 51kw und 103 g/km, also je kw nur 2.02g/km
Leider sthet auch da nicht wie schwer der 30kw Smart MIT Batterien ist und der 51kw Smart hablvoll getankt, denn dann würden die schweren Batterien den E-Smart noch deutlicher distanzieren.

Nur Hybrid-Autos werden da besser sein können. Aber auch da ist z.z. noch einiges an Entwicklungsarbeit nötig.

Apr 19, 2010
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Das Spritauto ist eine Mogelpackung !
by: Jim Bob

Beim Benziner und Diesel werden stets nur die CO2 Emissionen angegeben die das Auto selbst ausstößt.
In der Fachsprache spricht man hier von Tank To Whell, also vom Tank bis ans Rad.
Eigentlich müsste aber der Weg von der Quelle bs zum Tank, Well To Tank, auch mit einbezogen werden.

Um das an einem praktischen Beispiel zu verdeutlichen:
Den Smart gibt es als Diesel, Benziner und Elektrovariante.
Als Diesel wird dieser mit 88g CO2 angegeben, der niedrigste Benziner mit 103g.
Beim Diesel kommen jetzt noch 19% CO2 (Well To Tank) hinzu, also Gesamtausstoß rd. 105g.
Beim Benziner ist der Aufschlag 17 %, also Gesamt rd. 120g.
Beide Werte dürften in der Praxis noch höher liegen, da der Wert ja aus dem Drittelmix entstammt, in der Praxis aber die Kurzstrecken (Aufwärmphase) und Stop and Go Verkehr wohl überwiegen.
Kommen wir nun zum Elektrosmart mit rd. 13kWh Verbrauch ab Steckdose. Lege ich hier den dt. Strommix mit 506 g CO2 pro kWh zu Grunde, komme ich auf einen CO2 Ausstoß von rd. 66g pro km !

Das Elektroauto ist also auch schon mit dem aktuellen Strommix niedriger im CO2 Ausstoß wie das Spritauto. Mal ganz davon abgesehen das ich auch mit Ökostrom laden kann, dann liegt der CO2 Ausstoß unter 4g pro km !

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