Elektroauto Golf: Deutschlands Auto-Bestseller wird zum Elektroauto
Neues vom Elektroauto Golf von VW: Volkswagen will als erstes Elektroauto eine E-Version des beliebten Golfs auf die Straße zubringen. Dieses Elektroauto Golf solle spätestens 2013 auf den Markt kommen. Zuerst war vorgesehen, 2013 mit einer Elektroversion des neuen Kleinstwagens Up! zu starten, danach im Jahresverlauf sollte der E-Golf folgen. Dann der E-Jetta. VW müsse beim Start mit Elektroautos ein „wichtiges Zeichen“ setzen. Daher solle als erstes reines Elektroauto der E-Golf kommen. Es könnte sonst die Gefahr bestehen, von der Konkurrenz abgehängt zu werden.Der VW Golf ist das mit großem Abstand wichtigste Modell des Wolfsburger Konzerns. Manche hatten VW in der Vergangenheit vorgeworfen, das Thema Elektroautos zu lange vernachlässigt zu haben. VW-Chef Martin Winterkorn hatte März 2010 in Wolfsburg angekündigt, dass Volkswagen sich bei Elektromobilität weltweit „an die Spitze der Bewegung“ setzen wolle. VW habe als Mehrmarkenkonzern das Zeug dazu, dem Elektroauto den Durchbruch zu bringen. Volkswagen werde der Auto sein, Hersteller sein der das „Elektroauto für das Volk“, in Großserie bringen. Als Schlüssel für den Erfolg gilt die Entwicklung leistungsfähiger und dazu preiswerter Lithium-Ionen-Akkus. VW arbeitet mit mehreren Kooperationen zusammen – unter anderem den japanischen Elektronikkonzernen Toshiba und Sanyo und auch mit dem chinesischen Batterieunternehmen BYD. Präsentiert wurde das Elektroauto Golf in der Kompaktklasse innerhalb der „Nationale Plattform Elektromobilität“ in Berlin. Der bisher zum Thema E-Mobilität dem internationalen Wettbewerb hinterherfahrende Autobauer hat auch gleich zwei weitere emissionsfrei fahrende Automodelle für angekündigt. Der Motor des Elektroauto Golf leistet 115 PS Den Vortrieb des Elektroauto Golf übernimmt ein 115 PS starker Elektromotor. Sein zur Verfügung stehendes Drehmoment von 270 Newtonmetern verspricht dem spritzigen Vorankommen in der Stadt, in der Spitze sollen es 140 km/h sein. Die Energie stammt aus Lithium-Ionen-Akkus mit einer Speicherkapazität von 26,5 Kilowattstunden, was für eine Reichweite von 150 Kilometern reichen soll.
Beim Stromsparen hilft die Segelfunktion Der „Segelmodus“ hilft beim Stromsparen: Geht der Fahrer weg vom Gas, wird der Elektromotor ausgeschaltet, so dass das Auto mit minimalster Reibung rollen kann. Zudem gewinnt man über einen Generator ein Teil der Energie zurück. Im Kofferraum nehmen Batterien viel Platz weg Platz findet das Bateriepaket im Mitteltunnel des Unterbodens, unter den Sitzen im Fond und im Kofferraum. Das Ladevolumen sinkt dadurch allerdings um 113 Liter auf 237. Beim Gewicht legt der VW Golf dagegen zu. 1545 kg machen ihn zur schwersten Variante der Modellserie. Ein Golf mit Dieselmotor wiegt in etwa 200 kg weniger. Der VW Golf blue-e-motion geht auf Testfahrt Ausreichende Tests soll der VW Golf Blue-E-Motion bereits in diesem Jahr gehen. 500 Testfahrzeuge sind geplant. Vergleichbare Testfahren führen die Wettbewerber Daimler und BMW mit ihren E-Versionen von Smart und Mini bereits seit längerem durch. Die VW AG will aber nicht nur nachziehen, sondern die Marktführer übernehmen und die Elektromobilität mit Verkausknüller wie dem Golf aus dem Bereich der Nischenmodelle bringen. Drei Elektroautos geplant, eines für ChinaZusätzlich zu dem Kompakt-Klassiker soll ab 2013 auch die VW Stufenhecklimousine Jetta blue-e-motion sowie der Kleinstwagen VW Up! blue-e-motion auf den Automarkt kommen. In der Volksrepublik China startet in diesem Zeitraum das kompakte Modell VW Lavida blue-e-motion. Der Elektro-Golf wird drastisch teurer Verkaufspreise nennt VW noch nicht, allerdings dürften sie erheblich über den Modellen mit Verbrennungsmotor liegen. Mit preislich erschwinglichen Elektroautos rechnet der Konzern erst in der zweiten Technik-Generation, die ab 2020 erhältlich sein könnte. Als Überbrückung dienen Autos mit Hybrid-Antrieb; 2012 soll eine mit dem Doppelmotor ausgerüstete Varianten des VW Jetta kommen, 2013 folgen Hybrid-Golf und Hybrid-Passat. Auch Volkswagen fordert staatliche Förderungen Die Bundesregierung solle dazu beitragen, die Einführung neuer Technologien auch beim Käufer zu subventionieren, fordert VW. Der Fiskus solle schnellstens dafür sorgen, dass eine flächendeckendes Versorgung über Ladestationen über die Republik installiert wird. Die Infrastruktur muss zur Startphase der Elektroauto-Offensive zur Verfügung steht. Jede einzelne neue Stromtankstelle wird zudem das Vertrauen in die Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge stärken.
Vom Elektroauto Golf zurück zu den serienreifen Elektroautos
Vom Elektroauto Golf zurück zum Elektroauto
|