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Deutsche Elektroauto-Hersteller verpassen die Zukunft im Autoverkehr

Verpassten die deutschen Elektroauto-Hersteller die Chancen beim Elektroauto?

Beim Elektroauto hinken deutsche Automobil-Hersteller hinterher. Ist Deutschland abgehängt?

Trotz hochgesteckter Pläne und großer Kompetenz: Die deutschen Elektroauto-Hersteller hinken bei der Entwicklung von Elektroautos um Jahre hinterher. Während einige asiatische Autobauer bereits vollelektrische Fahrzeuge in Serie verkaufen können, brauchen deutsche Automobilkonzerne nach ihren eigenen Angaben noch mindestens drei oder sogar sechs Jahre bis hin zur Serienreife. Die Bundesregierung will dabei Deutschland zum dem Leitmarkt für Elektroautos machen.

Wie sieht es bei den Elektroauto Zulassungen aus?

280 690 Pkws wurden im September 2011 neu zugelassen. Acht Prozent mehr als im letzten September. In den neun Monaten 2011 wurden in Deutschland bisher 2,4 Millionen Personenwagen neu zugelassen. Das ist ein Plus von sechs Prozent. Das Kraftfahrzeug-Bundesamt stellt zudem diesen Monat wieder fest, wie sich das Verhältnis der Automobil-Hersteller und -Marken auch innerhalb der einzelnen Fahrzeugbereiche verändert hat. Lesen Sie hier Details über die Elektroauto Zulassung

Zum 125 Jahre Automobil-Jubiläum blickt SWR3 mit ihrer Aktion „SWR3 - Drei Tage unter Strom“ in die Zukunft auf unseren Straßen. Lesen Sie hier Details über das SWR3 Elektroauto

Nissan Leaf und Chevrolet Volt Elektroautos im Crashtest schneiden sehr gut ab

Dass Elektroautos bei einem Unfall genauso sicher sind wie Fahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotor, konnte neulich wieder eindrücklich mit Crashtests unterstrichen werden. Im Crashtest waren das Elektroauto Nissan Leaf und auch das Range-Extender-Fahrzeug Chevrolet Volt. Beide schnitten dabei hervorragend ab. Lesen Sie Details unter Sicherheit Elektroauto Lesen Sie die Kommentare unserer Leser unter Gibt es keinen vernünftigen Hersteller?

Zwei Münchner Elektroauto-Hersteller entwickeln günstiges Elektroauto

Mit einem neuen Konstruktionskonzept wollen zwei Münchner: Claus Hornig und Stefan Kasserra ein günstiges Elektroauto für das Volk entwickeln. Lesen Sie hier Details über das Elektroauto guenstig...

Die Bundesregierung beschließt den Elektroauto-Entwicklungsplan

Mit dem nun beschossenen Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilitaet. will die Regierung Deutschland zum Leitmarkt für Elektroautos machen.

Rund 500 Millionen € sollen insgesamt in die Entwicklung dieser Zukunftstechnologie investiert werden. Mit zu den hauptsächlichen Schlüsselthemen zählt die Batterieforschung, für die 170 Millionen € bereit stehen.


Fehlende Anreize


Die Oppositionspolitikerin Renate Künast von Bündnis 90/Die Grünen kritisiert diese Regierungspläne, genauso wie die abgelaufene Abwrackprämie. Das was wir brauchen sind Anreize, die zum Kauf von Elektromobilen führen. Subventions-Programme, bei denen der Staat jeweils im Wert von mehreren tausend Euro fördert, gibt es in den USA bereits in Form von Steuergutschriften, aber auch in Frankreich fördert einen Kaufpreiszuschuss in Verbindung mit seinem Abwrackprämienprogramm. Großbritannien führte eine Elektroauto-Prämie im April 2009 ein. In China bekommen selbst Stadtbehörden und Taxiunternehmer eine Prämie von über 6000 Euro, wenn sie in ein Elektroauto investieren. In Japan hat der Staat bereits 1996 eine Förderung entschieden, bei der bis zu 50 % der Mehrkosten eines Elektroautos übernommen werden. Obendrauf kommt die japanische Abwrackprämie, bei der der Kauf eines Wagens mit geringem C02-Ausstoß belohnt wird. In Deutschland fehlen solche konkreten Kaufanreize für Elektroautos bisher komplett.

Fehlende Kaufanreize für Elektroautos in Deutschland sind im dem Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität ausdrücklich als Schwäche aufgezeigt. Dort heißt es: kaum Anreizsysteme hindern die Beschleunigung der Markteinführung. Zusätzlich in der Batterietechnologie, der Schlüsseltechnologie für die Entwicklung von Elektroautos, seien deutschen Unternehmen im internationalen Vergleich ins Hintertreffen geraten. Japan, China, Korea und die USA hätten einen deutlichen Innovationsvorsprung.


Förderung von Elektroautos

Deutschland benötigt die Umweltprämie 2.0

Ob Frankreich, China oder die USA: Wer ein Elektroauto kauft, erhält einen üppigen Foerderung Elektroauto. vom Staat. Derzeit wollen immer mehr Länder dem Stromern zum Durchbruch verhelfen. Nur die Autonation Deutschland bezuschusst weiterhin Techniken von gestern – und läuft somit Gefahr völlig den Anschluss zu verlieren.

Der Elektroauto-Hersteller Daimler fordert staatliche Prämie für den Kauf von Elektroautos

Ganz ohne staatliche Förderung sieht Daimler schwarz für das Ziel, die neue Antriebstechnik millionenfach auf unsere Straße zu bekommen. Außerdem müsse mehr Euphorie für Elektroautos entfacht werden. Lesen Sie hier mehr über die Forderung von Daimler Elektroauto.

Elektroauto Foerderung: Die Industrie will 4,5 Mrd. € Fördergelder

Die deutsche Automobilindustrie fordert Milliardensubventionen, um das Geschäft mit Elektroautos in Fahrt zu bringen. Lesen Sie Details über die Elektroauto Foerderung.

Hamburg Elektroauto: Auftakt zur Elektromobilität-Modellregion Hamburg

Sauber und leise unterwegs auf Hamburgs Straßen. Ab November 2010 stellt Hamburg die Weichen für eine zukünftig anwachsende strombetriebener Elektroauto-Flotte. Den Ladestrom für diese Elektroautos können sie nicht nur auf privaten oder betrieblichen Flächen, sondern auch an öffentlich zugänglichen Stromzapfsäulen beziehen. Die Fahrzeuge fahren praktisch emissionsfrei, denn ihr Bedarf an Strom wird an den Ladesäulen ausschließlich aus erneuerbaren Energien gedeckt. Lesen Sie mehr über das Hamburg Elektroauto.

Ein Elektroauto-Hersteller fordert Staatshilfe für das VW Elektroauto Wolfgang Steiger, bei der Volkswagen AG Leiter des Bereichs Zukunftstechnologien, damit auch für die Zukunft das VW Elektroauto verantwortlich: Der Stand der technologischen Entwicklung bei den Elektroautos sei nicht so weit, wie manche glaubten. „Wir müssen aufpassen, dass uns die Hoffnungen in Politik und Gesellschaft nicht davonlaufen – und wir nachher die Bösen sind, die nicht liefern könnten“.

2020 eine Million Elektroautos

Dieses Ziel verkündeten die damaligen Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg, CSU, gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, SPD, kürzlich bei der Präsentation des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität. Das Entscheidende dabei ist, dass Deutschland diese Zeitenwende, bestimmen soll. Er will 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen bringen. Mit einer Subvention von insgesamt 500 Millionen Euro will die Bundesregierung vor allem Forschung und Entwicklung fördern.

Noch kein Serienmodell bei den deutschen Elektroauto-Hersteller in Sicht

Mit rund 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II will die Bundesregierung die Entwicklung von Elektroautos in den nächsten Jahren sicherstellen. Viel zu wenig, um den Vorsprung anderer Länder aufzuholen. Nur in den USA werden bereits mehr als zwei Milliarden Dollar in die Elektromobilität investiert.

Kein deutscher Elektroauto-Hersteller hat zur Zeit kein einziges vollelektrisches Serienmodell im Handel. Ein japanische Elektroauto-Hersteller Mitsubishi dagegen hat vor vier Wochen mit dem "I-MiEV" das erste Strommobil auf den heimischen Markt gebracht. Nicht vor Ende 2010 soll das 64 PS Auto mit einer Reichweite von rund 150 km auch in Deutschland verkauft werden. Die Daimler AG will erst 2012 mit einem vollelektrischen Smart mit dem elektrischen Zeitalter starten, VW gibt das Jahr 2013 an, BMW und Audi brauchen mindestens vier bis sechs Jahre.

Antworten von führenden deutschen Elektroauto-Hersteller auf Fragen zum Markteintritt und zu Kaufanreizen für Elektroautos:

Adam Opel AG: 1. Zum Markteintritt: Mit dem Opel Ampera plant Opel ihr erstes Elektroauto mit verlängerter Reichweite. Elektrisch fährt dieses aber nur 60 Kilometer.

2. Zu den Kaufanreize: Die Aussage: Wir können derzeit mit der Entscheidung der Bundesregierung leben, keine Prämie als Kaufanreiz für Elektrofahrzeuge zu geben, spricht dagegen Bände.

Audi AG: 1. Zum Markteintritt: Das Elektroauto muss serienreif, alltagstauglich, bezahlbar und sicher sein. Und das wird nach derzeitigem Stand vor 2014 oder 2015 in Deutschland nicht der Fall sein.

2. Kaufanreize: Gerade der im Nationalen Entwicklungsplan beschriebene Forschungserfordernis parallel zur Wertschöpfungskette zeigt den Bedarf weiterer Neuerungen, um bis 2020 eine marktreife Technologie darstellen zu können. Audi beantwortet hingegen die Frage nach dem im Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschriebenen Mangel eines Kaufanreizes leider nicht.

BMW Group: 1. Zum Markteintritt: Die BMW Group wird erst bis Mitte des nächstens Jahrzehnts ein Serienfahrzeug mit Elektroantrieb auf die Straße bringen können. Das Fahrzeug wird nicht lediglich eine elektrisch angetriebene Variante eines bestehenden Fahrzeugkonzepts entsprechen, sondern mit Blick auf urbane Mobilität und Elektromobilität von Grund auf neu entwickelt sein.

2. Zu den Kaufanreize: Die BMW Group geht stark davon aus, dass es rechtzeitig zur breiteren Markteinführung von Elektrofahrzeugen auch in Deutschland gezielte Anreize für den Erwerb und Betrieb von Elektrofahrzeugen gibt.

Daimler AG: 1. Zum Markteintritt: 2010 werden Daimler eine Mercedes Benz A-Klasse mit batterie-elektrischem Antrieb auf den Markt bringen können. Ab 2012 wird der smart electric drive in größeren Stückzahlen produziert und zu kaufen sein.

2. Zu den Kaufanreize: Um das hochgesteckte Ziel der Bundesregierung von einer Million Elektrofahrzeugen erreichen zu können, muss die Politik noch viel entscheidender mithelfen, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Markteinführung der Elektrofahrzeuge zu schaffen.

Volkswagen AG: 1. Zum Markteintritt: VW wird 2013 mit dem ersten Elektroauto am Markt sein. Es basiert auf einem völlig neuem Kleinwagen.

2. Zu den Kaufanreize: VW begrüßt den Entwicklungsplan deutlich. Die Unterstützung von Forschung und Entwicklung wie zum Beispiel der Infrastruktur oder der Technologie, ist mittelfristig wesentlich sinnvoller. Das sieht VW als der bessere Ansatz als eine Prämie für Elektroautos.

Mercedes Elektroauto : Die blaue Null


Mercedes unter Strom: Auf der amerikanischen Motorshow in Detroit haben die Schwaben gleich drei Elektroautos auf Grundlage der B-Klasse präsentiert. Zudem kündigte sie an, künftig selbst Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland produzieren zu wollen, gemeinsam mit dem Partner Evonik.

Das BYD Elektroauto für den amerikanischen Markt

Der Wandel in der Automobilindustrie bei der Antriebstechnologie bricht sich mit bemerkenswerten Geschwindigkeiten seine Bahn: Der Elektroauto-Hersteller BYD aus China kündigt nun milliardenschwere Investitionen an - und denkt laut über ein eigenes Werk in den USA nach.

Wie das Gehäuse der Ladestation Elektroauto aussieht

Das definierte Ziel der Bundesregierung ist Deutschland bis zum Jahr 2020 zur führenden Nation für Elektromobilität in Europa zu werden. Dies erfordert eine völlig veränderte Infrastruktur. Die dazu erforderlichen Stromladestationen werden derzeit entwickelt. Der Gehäusespezialist Rittal zeigt, wie die künftigen Stromtankstellen aussehen könnten. Mehr Details der Ladestation Elektroauto lesen Sie hier...

Siemens lädt Elektroautos ohne Kabel

Aufladen ohne Kabel: Eine von Siemens entwickelte Elektroautoladestation kommt ohne Kabel und Anschluss aus. Das Auto wird per magnetischer Induktion aufgeladen. Der Fahrer fährt sein Auto zum Aufladen über einer Spule. Das System soll ab Sommer 2011 in einem Feldversuch erprobt werden. Siemens will auch Elektroauto-Hersteller werden. Lesen Sie Details über Siemens Elektroauto

Schnellladen für Autos mit Gleich- und Wechselstrom

Je nach Bedarf können Elektroautos künftig mit einem flexiblen Schnellladesystem über dieselbe Fahrzeugladedose mit Gleichstrom (DC) oder Wechselstrom (AC) geladen werden. Lesen Sie mehr Details über Elektroauto laden

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