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Das Projekt Elektroauto Muenchen „Drive eCharged“ liefert erste Ergebnisse

Ein weiterer Elektroauto Muenchen BMW-Flottenversuch mit dem Mini E und diesmal den Partnern Siemens und den Stadtwerke München (SWM) meldet erste Resultate nach 300.000 km elektrischen Fahrens u.a. beim Pflegedienst des Bayrischen Roten Kreuzes.

Nachdem im Juli 2009 bereits 15 Elektroautos des Typs MINI E der BMW AG in Zusammenarbeit mit E.ON zu Testzwecken durch München rollten. Im Februar 2010 ging in Berlin ein 6-monatiger Flottentest mit 40 Mini E und Vattenfall zu Ende, wurden kürzlich in München die Resultate eines zusätzlichen MINI E Tests innerhalb eines Fuhrparks vorgesellt. Diesmal sitzt der Partner Siemens mit den Stadtwerken München im Boot. Zehn der Fahrzeuge wurden im massiven Einsatz des ambulanten Pflegedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) erprobt und bestanden mit Bravour.

Im Rahmen des Versuchs Elektroauto Muenchen in der Modellregion und der drei Partnerunternehmen BMW Group, der Siemens AG und den Stadtwerken München legten die Elektrofahrzeuge bisher 300.000 Kilometer elektrisch zurück.

Die wichtigsten Elektroauto Muenchen Zwischenergebnisse sind:


89 % der privaten Nutzer ist die eingeschränkte Reichweite des eMINIs für den täglichen Gebrauch völlig ausreichend.

82 % konnten im Rahmen der ambulanten Pflege des BRK der täglichen Fahrten mit dem MINI E zurückgelegt werden.
Für 88 % der Privatnutzer ist das Laden an einer Ladestation (über die Nacht zu Hause oder tagsüber an der Arbeitsstätte) angenehmer als die Fahrt zur Tankstelle.

79 % der privaten Nutzer ist die Umweltfreundlichkeit und das Null-Emissions-Fahren des MINI E ein wichtiger Vorteil des Elektroautos.

59 % der Privatnutzer ist es wichtig, dass Elektroautos ausschließlich mit Energie aus regeneraiven Quellen geladen werden.

Zu ähnlichen Resultaten, was das Ladeverhalten und die Strom-Entstehung betrifft, kam bereits der Flottentest mit E.ON im Jahr 2009. Die meisten Münchnern nutzen den MINI E in deren Alltag. Zu den Tesern im Flottenbereich gehörten zudem die iniziirenden Partner die SWM, Siemens aber auch das Bayerische Rote Kreuz.

Für die neue Version der Stromladestationen lieferte die Siemens AG die Technologie. Die SWM waren für die nutzerfreundlichen Aufbau der Ladetankstellen-Infrastruktur zuständig und stellen den Strom aus regenerativen Quellen für das Aufladen der E-Autos. In diesem Projekt „Drive eCharged“ wurden in München 28 öffentliche Ladensäulen aufgestellt sowie 36 heimische Ladestationen installiert. Diese Sromzapfstellen sind beispielsweise an Straßen oder auch Parkplätzen, aber auch innerhalb Tiefgaragen sowie auf Park & Ride-Parkpätzen. Zudem konnte der Prototyp einer Schnellladesäule von Siemens begutachtet werden.

Ein Minuspunkt während der Gespräche mit den Testern bei der Vorstellung der Ergebnisse war das Ladekabel-Handling, vor allem in der kalten Jahreszeit. Die Möglichkeit, dass sich das Ladekabel an der Ladesäule verbaut ist – ähnlich einem Zapfhahn an der Tankstelle – wurde von den Testern wärmstens ans Herz gelegt. Da wurde die Ankündigung der BMW Group auch das induktive Laden zu testen mit Freude vernommen.

Auch der Makel, dass bei Kälte die Reichweite erheblich sinkt und eindrucksvoll geschildert wurde, dass man vor die Wahl gesellt werde: Weiterfahren oder Heizen, soll bei dem zudem zum Test vorgestellten BMW ActiveE durch das Erhitzen des Akkus keine erheblichen Sorgen macht. Der Versuch mit dem BMW Modell ActiveE und einer neuen Generation von Gleichstrom-Ladesäule von Siemens, soll noch 2011 beginnen.

Erfreulich war, dass es bei der Nutzung der Elektroautos im Versuch bei der ambulanten Pflege des Roten Kreuzes zu keinen Ausfällen oder zu spät kommen führten. 82 % der Fahrten wurden mit den MINI E-Fahrzeugen gemacht. Allerdings wurde ein einwandfreierer Ladevorgang (Ladeinfrastruktur, Ladeort) aufgrund des hohen Termindrucks eingefordert.

Vom Elektroauto Muenchen zurück zum Test Mini Cooper
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