Elektrofahrrad: Fahrradfahren mit Unterstützung
Das Elektrofahrrad macht es möglich. Eigenartig und unbeschwert unterwegs sein und das ganz ohne Benzinkosten? Das besondere daran ist es ohne größere Anstrengung ist man so schnell wie ein Kurierfahrer. Wir haben es ausprobiert. „Sssht“ und ab geht es. Ein kraftvoller Antritt ist mit dem Elektrofahrrad für jedermann möglich. Wenn man noch dazu sportlich sein will, kann man zusätzlich richtig in die Pedale treten. Das besondere daran ist: wenn man nicht will, lässt man die Beine nur mitdrehen. Elektro-Biking ist eine beschwingte Geschichte. Mit Tempo 25 ist man in innerstädtisch unterwegs und das kann völlig mühelos geschehen. Sozusagen eine perfekte Alternative zum umweltschädlichen und dazu teuren Autofahren. Für „mittellange“ Strecken zwischen 10 und 20 km Länge ein ideales und vor allen Dingen alternatives Fortbewegungsmittel. Man kann mit unterstützen arbeitet sich dabei nicht ab, man schwitzt sich nicht durch, die persönlich empfundene Anstrengung entspricht eher einem Spaziergang. Scheinbar vollkommen. Aber eben bloß scheinbar. Kein einziger Mann der im Büro arbeitet lässt sich davon überzeugen ein Elektrofahrrad zu benutzen. Kommentare sind: „Wie sieht das denn aus?“ oder „Was sollen bloß die Nachbarn denken?“ Strampeln mit Strom? Das ist doch was für Warmduscher. Das Erstaunliche dabei, diese Kollegen sind eher als Warmduscher bekannt, denn als Triathleten. Also lieber mit dem umweltverschmutzende Auto und der teuren Bahn unterwegs als mit dem Elektrofahrrad. Da sind die Frauen einfach mutiger und trauen sich aufs Rad.
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Frauen trauen sich was Etliche Frauen sind total begeistert: „Endlich habe ich auf dem Weg zur Arbeit alle überholt, insbesondere am Berg!“ Dazu gibt es auch noch ein Fahrradanhänger. Damit kann man zwei Kinder und den Wocheneinkauf mühelos bewältigen und freue sich besonders über den Extraschub aus der Steckdose bzw. aus dem Akku. Negativ wirkt allerdings der hohe Preis: „Ich würde das Elektrofahrrad für den Preis nur kaufen, wenn ich auf dem Land längere Strecken fahren müsste.“ Auch für Menschen, die gesundheitlich eingeschränkt sind, z.B. mit leichter Herzschwäche, die sich trotzdem gerne bewegen wollen, könnte dieses elektrische Fahrrad hilfreich sein, wenn die Kondition früher nachlässt als geplant, wäre es eine echte Alternative.
Beim Anfahren, bei Müdigkeitserscheinungen oder bei Gegenwind ist der elektrische Kamerad immer gefragt und macht das Outdoor-Erlebnis mühelos. Ist man dann einmal im Tritt, könnte man glauben, ein Eingriff durch den Hilfsmotor ist nicht mehr nötig. Doch kommt dann eine Ampelphase weiß man wen man dafür verantwortlich machen kann. Ein starkes Helferlein Diese Technik arbeitet sicher und zuverlässig. Die zusätzliche Unterstützung des Motors ist zuerst stark zu spüren, aber später gewöhnt man sich ziemlich schnell daran. Man verzichtet allmählich darauf, häufig die Gänge zu wechseln. Seine Zusatzkraft wird man richtig zu schätzen wissen, sobald größere Lasten transportiert werden sollen, Kinder und Einkäufe oder Steigungen zu bewältigen sind. Mit dafür vorgesehenen Packtaschen lassen sich größere Mengen am Gepäckträger befestigen und mühelos transportieren. Der Elektromotor leistet immerhin 250 Watt. Für ein Fahrrad als Unterstützung ist das enorm viel. Nur ein echter Sportler kann eine so hohe Leistung längere Zeit abgeben, selbst ein ambitionierter Hobbysportler wird länger nicht über 200 Watt hinauskommen. Der Normalsterbliche bremst innerlich schon bei 100 Watt ab.„Pedelec“ ist der Fachbegriff für ein Fahrrad mit zusätzlichen Hilfsmotor. Dieser Begriff steht für „Pedal Electric Cycle“. Das sog. Pedelec kann ohne spezielle Versicherung benutzt werden. Es besteht auch keine Helmpflicht. Ohne zusätzliches Treten darf der Motor allerdings nicht betrieben werden. Außerdem ist bei Pedelecs die maximale Geschwindigkeit auf 25 km/h beschränkt. „Super-Rennräder“ wären also unzulässig. Im Gegensatz zu Pedelecs verwendet der Gesetzgeber den Begriff „E-Bike“ für Elektrofahrräder, die auch ohne Muskelkraft vorwärtskommen. Das Markenrad oder ein No-name Das Elektrofahrrad z.B. von Kalkhoff ist perfekt verarbeitet. Sein Preis von 2.200 € ist auch keine Popelkram. Diese Preisklasse liegt nicht nur an dem aufwändigen Elektromotor. Ein ganz alltägliches Tret-Fahrrad mit dieser Verarbeitung gibt es nicht für 350 € um die Ecke. Beim Typ „Pro Connect S“ sind ausnahmslos hochwertige und zweckmäßige Komponenten verbaut worden. Auf dem Markt gibt es massenhaft No-Name-Bikes zu einem Preis deutlich unter 1.000 €. Der Käufer muss genügend Abstriche bei Verarbeitung, Komponenten, dem Akku und des Elektroantriebsart machen. Ansonsten sind Schwierigkeiten bei Wartung und Reparatur zu erwarten. Viele Fachhändler weigern sich schlichtweg solche No-name-Räder auch nur anzusehen, genau wie es damals auch bei dem MTB-Hype war. Man sollte vor dem Kauf von Billig-Bikes solche Service- und Technik-Fragen klären. Für Markenfahrräder muss man weit mehr als 1.500 € einkalkulieren. Bequem und mühelos Die Batterie lässt sich ganz einfach beim Kalkhoff-Bike entnehmen und bequem in der Wohnung aufladen. Trotz edler Komponenten, vom Aussehen her ist das Gefährt eher ein „Holland-Rad“ als ein E-Racer. Die Sitzposition entspricht z. B. einem normalen Citybike. Der Radfahrer thront aufrecht auf einem konfortablen Sitz und gleitet so bequem dahin. Ein Gefühl wie auf dem guten alten Mutti-Rad. Wer es sportlicher liebt oder eine bessere Kontrolle über das Rad gewohnt ist, wird mit dieses Typ nicht glücklich werden. Für wen das Kalkhoffbike und die meisten anderen Elektrobikes gemacht ist, zeigt schon der extrem tiefe Einstieg am Rahmen. Er sichert ein müheloses Auf- und Absteigen auch für Personen, die ihre Beine nicht mehr über einen hohen Rahmen schwingen wollen.
Die Form des Tiefeinsteigers dominiert zur Zeit am Markt, wenn es auch inzwischen Elektrofahrrad in Form von Herren-Trekking-Rädern gibt. Auf die Fülle von Versionen, wie sie der Handel für gewöhnliche Räder bereithält, muss man allerdings verzichten. Schade eigentlich, denn das „Bequemlichkeit-ist-Trumpf"-Konzept schränkt den Kreis der Benutzer ein aber entspricht voll der Zielgruppe. Mit einem sportlicheren Konzept - sei es als Speedbike oder als MTB - das den gewissen Boost per Motorkraft versprechen könnte, wäre die Hemmschwelle der Herren sicher zu überwinden. Keine Wunder Wunder bewirkt der Elektro-Motor natürlich nicht. Im Berufsverkehr mit einem Fahrrad unterwegs zu sein, erfordert heutzutage eine Portion Mut und Standhaftigkeit. Das zweitgrößte Problem ist: Das Kalkhoffrad z. B. ist nicht wirklich günstig und das sieht man auch. In unseren Großstädten kann man wohl eher ein unversehrt ein unverschlossenes Auto parken, als ein gutes Fahrrad an der Straße stehen lassen. Es wird gestohlen, es werden Teile abmontiert oder - falls das beides nicht geht - wird es eben sinnlos kaputt gemacht. Man muss das teure Elektro-Bike genauso behüten, wie es ein normaler Biker das mit seinem Carbon-Renner machen sollte. Nachts sollte es entweder im Keller stehen oder in die Wohnung geschleppt werden.
vom Elektrofahrrad zum Elektroauto
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