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Ford Elektroauto: Virtuelle Schmetterlinge aus der Batterie

Ford Elektroauto: Die CES, eine Unterhaltungselektronikmesse in Las Vegas präsenierte das erste Elektroauto der Ford-Werke GmbH - dessen Akku anscheinend nur halb soviel Ladezeit braucht wie der Wettbewerb.

Das Elektroauto ist für Autohersteller eine enorme Herausforderung und Mittelpunkt in der Forschung. Jeder muss eins im Programm haben oder zumindest eins ankündigen.

Auf der Messe CES stellte Ford ihr Elektroauto Ford Focus Electric vor. Es soll ein Wettbewerber zum gerade auch auf dem Markt kommenden Nissan Leaf oder Chevrolet Volt darstellen. Der Ford Focus Electric ist deren erstes Auto ohne Verbrenner und deswegen auch ohne CO2-Emmission. Preise sind noch unklar. Auto-Experten prophezeien allerdinge einen Kaufpreis zwischen dem des Leafs (32.000 Dollar) und dem des Chevrolet Volt (41.000 Dollar). Allerdings gibt die US-Regierung und einige US-Bundesstaaten zudem großzügige Subventionen von bis zu 7.500 US-Dollar pro Elektroauto dazu. Dadurch reduziert sich der Anschaffungspreis erheblich und macht das Ganze erheblich attraktiver.

Ford ist fast zu spät dran, aber doch gerade noch dabei. Laut den Ford-Boss kann der Verkauf noch dieses Jahr beginnen. Der e-Ford Focus hat eine sehr überschaubare Reichweite von nur 160 km und dazu eine Spitzengeschwindigkeit von 136 km/h. Die amerikanische Variante wird den Ford-Werken in Wayne Michigan produziert. Der europäische Standort für die Herstellung ist das deutsche Saarlouis.


Die Lithium-Ionen-Batterie wurde in Kooperation mit dem südkoreanischen Chemiekonzern LG Chemical entwickelt, der auch die Batterien für den GM Volt liefert.

Das Verkaufsargument ebim e-Ford ist die verglichen zum Wetbewerb kurze Akku-Ladezeit. In etwa drei Stunden soll der Auto-Akku über eine 240 Volt Ladestation wieder geladen sein. Ford erklärt, damit die halbe Zeit, wie die des Nissan Leafs zu sein. Bei einer Stunde Ladezeit soll die Batterie um ein Drittel gefüllt sein, soll etwa 50 Kilometer Reichweite gestatten, abhängig von gewissen Rahmenbedingungen wie Fahrstil, Temperatur etc....

Ein voller Akku Strom kostet dann zwischen zwei und drei Dollar, wobei die Strompreise in den USA geringer sind als in Europa bzw. Deutschland.

Angaben über Ladestand, in der Nähe gelegene Aufladestationen oder Verbrauch liest man auf einem großen Display im Interieur Daneben bietet Ford eine Anwendung für das Smartphone. Dort lässt sich die Zündung des Wagens aus der Ferne starten um ihn in der heißen Tagen zu kühlen oder im Winter vorzuwärmen oder der aktuelle Ladezustand des Autoakkus abfragen.

Die Rest-Ladung wird dabei von Schmetterlinge anzeigt

Dem Ford Focus Electric folgen auch in Europa sollen ab 2013 vier neue Plug-In Hybriden. Dieser Antriebstyp kann auch per Steckdose aufgeladen werden. Dazu kann auch Strom zum Aufladen der Akkus unterwegs vom einem Verbrenner erzeugt werden. Ford sieht im Hybrid langfristig den durchaus größeren Markt.

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