Mit selbst gebastelten Kinder Elektroautos am Start
Kinder Elektroautos immer ein rießen Spaß für Kinder und Eltern!
Auch in diesem Jahr findet der Tradition entsprechend am letzten Augustwochenende das internationale Auto-Cross in Schachen statt. Dort, wo in den vergangenen Tagen die Stockcar-Club-Mitglieder in vielen Arbeitsstunden das Renngelände vorbereitet und die Zuschauerräume eingerichtet haben, treffen sich die Cross-Fahrer aus ganz Deutschland, der Schweiz, Frankreich und auch Österreich.
Dieses Jahr findet zum 31. Mal dieses lautstarke Spektakel in der ehemaligen Schachener Sandgrube statt. Bereits am Freitag, wurden die Fahrer mit ihren Stockcar-Rennwagen erwartet. Abends um 18 Uhr öffnete das Rennbüro in der Gemeindehalle, wo die Papier- und Wagenabnahme vorgesehen war. Während sich die einen bereits im Fahrerlager eingerichtet hatten, wurden die übrigen am Starttag in aller Frühe erwartet. Um 7 Uhr wurde die Papier- und Wagenabnahme dann fortgesetzt und ab 8.15 Uhr klassenweise zum Zeitfahren gestartet.
In insgesamt 18 Klassen wird am Wochenende in der Schachener Sandgrube um jeden Meter Boden gekämpft.
Neu ist in diesem Jahr die Jugendklasse. Für die Fahrzeuge mit Heckantrieb und Frontmotor ohne Hubraumbegrenzung wurde diese Klasse K 5000 installiert und auch die Cross-Kart-Fahrzeuge gehen in einer dafür vorgesehenen Kategorie an den Start.
Der erste Rennlauf mit der Jugendklasse wurde nach der Mittagspause eröffnet. Die Reihenfolge wird beim zweiten Rennlauf um 8.30 Uhr am Sonntagmorgen wiederholt, ebenso bei den Finalläufen.
In sicheren Abstand werden die Zuschauer die Rennen erleben. Schließlich werden auch beim Schachener Rennen wertvolle Punkte für die Wertung im Drei-Nationen-Cup verteilt. Ob auch vereinseigenen Fahrer auf dem Treppchen stehen werden, ist offen. Nicht selten haben eher unbekannte Starter ebenso wie Favoriten hier erlebt, dass jedes Rennen seine ganz eigenen Gesetze hat.
Ebenfalls verbringen über 40 Jungen im Alter zwischen neun und 15 Jahren aus dem baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg ihre Ferien auf dem Rennplatz
Mit eigener Kraft bewegten die Ferienlagerteilnehmer ihre Autos auf der Rennstrecke. Obwohl die großen Maschinen noch nicht angerollt waren und die Arbeitseinsätze noch sporadisch erfolgten, herrschte in den letzten Wochen reges Treiben auf dem Rennplatz.
Über 40 Jungen zwischen neun und 15 Jahren aus dem Landkreis Ludwigsburg verbrachten hier ihre Ferienfreizeit. Dabei wurden sogar Rennen mit selbst gebastelten Autos gestartet.
14 Zelte für Küche, Materiallager und Kinder, waren auf dem Vereinsgelände aufgebaut worden. „Die Jungs hatten auf unserem Platz viel Spaß“ versicherte der Vorsitzende des Stock-Car-Clubs, Stephan Nolden. Der Kontakt zur Jugend ist ihm ganz wichtig und ganz selbstverständlich, dass der Club auf „Platzgebühren“ oder ähnlichen Kostenersatz verzichtet hatte.
Bei schlechterem Wetter wäre auch das Vereinsheim bereit gestellt worden. Die Jugendlichen konnten sich auf dem großen Gelände so sich richtig auszutoben. Sogar einen kleinen Fußballplatz hatte sich die Jungs am Ostrand der Rennstrecke eingerichtet.
Dort wo am Wochenende geschraubt und repariert wird, um die Fahrzeuge auch nach Kollisionen wieder fahrtüchtig zu machen, bastelten die Jungs ihre eigenen Autos.
So schickten sie einen eigenen „getunten Golf GTI“ auf die Strecke und rüsteten ein „180 starkes Elektroauto mit Papier-Solarzellen“ aus und das alles natürlich aus Karton und mit persönlicher Kraft angetrieben.
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