Der Mild Hybrid arbeitet mit dem E-motor,
Wenn der Verbrennungsmotor alleine zu ineffektiv ist!
Als Mild Hybrid nennt man ein Hybridfahrzeug, bei dem der Elektromotor den Verbrennungsmotor in Hinblick auf Verbrauchreduzierung unterstützt, aber nicht alleine den Vortrieb übernehmen kann. Im Gegensatz dazu ist ein Vollhybrid oder Stronghybrid, weil er in bei Niedriglast rein elektrisch fahren kann. Genauer gesagt: Der Elektromotor unterstützt das Anfahren oder das Beschleunigen. Diese Leistungs- und Effizienzsteigerung ermöglicht wiederum den Einbau kleinerer und sparsamerer Verbrennungsmotoren. Im Schubbetrieb oder beim Beschleunigen fungiert der E-Motor als Generator und liefert elektrische Energie an die Batterie. Dieser als Rekuperation bezeichnete Wirkung hilft, den Kraftstoffverbrauch zu drosseln. Häufig übernimmt bei solchen Fahrzeugen der Elektromotor zusätzlich die Anlasserfunktion.
Die Elektromotoren sind schwächer ausgelegt als bei Vollhybriden, sind also nur als Unterstützung gedacht. Außerdem verfügen sie nur über nur einen Motor-Generator. Ein milder Hybrid kann also nicht zur gleichen Zeit Strom erzeugen und verbrauchen.
Vollhybrid als ökologischer Notnagel?
Mildhybride mit diesen „kleinen“ Elektromotor von vielleicht 15 bis zu 20 kW, der bei der Beschleunigung unterstützt, aber kein längeres elektrisches Fahren erlaubt, werden also voraussichtlich in absehbarer Zeit die besten Chancen haben, vom Markt angenommen zu werden. Vor allem Kleinwagen werden vermehrt als Mikrohybride kommen werden, weil der Mehrpreis sonst in keiner Relation zum Gesamtpreis steht. Vollhybride werden vor allem im Bereich von SUVs etabliert werden. Dies ist notwendig, damit diese Fahrzeugkategorie mittelfristig überhaupt noch gesellschaftsfähig bleibt.
Die Milden sind im kommen
Von welchen deutschen Herstellern in näherer Zukunft Serien-Hybridfahrzeuge zu erwarten sind, will noch keiner so richtig verraten. Doch so viel steht fest: Mildhybride lassen sich relativ kurzfristig zur Serienreife bringen. Die Mehrkosten zum Basismodell werden hoffentlich die Käufer nicht zu sehr abschrecken. Es ist eben doch ein Unterschied, ob man als Kunde 2.000 oder 5.000 Euro oben drauflegen muß. Am Ende muss schließlich sich das über den Verbrauch amortisieren. Die milden Hybride sind im Anmarsch, aus Niedersachsen wohl ebenso wie aus Bayern und Schwaben.
Nach Einschätzung von Fachleuten werden die Mildhybrid-Fahrzeuge vom Markt verschwinden, sobald ausgereifte und bezahlbare Vollhybrid-Fahrzeuge angeboten werden können.
Und diese Artikel zum Thema Hybrid könnten Sie zudem interessieren:
Parallelhybrid
: das aufeinander abgestimmte Zusammenspiel der Kräfte
Das perfekte Zusammenspiel der Kräfte:
serieller Hybridantrieb
Hybrid-Downsizing
: Weniger Verbrauch bei gleicher Leistung.
Die Start/Stopp-Automatik hilft dem
Micro Hybrid
beim Sparen
Vollhybrid
- volle Leistung voraus
Boosten
- der Extraschub
Rekuperation
bringt "verbrauchte" Energie wieder zurück
Hybrid-Autogas
: der Hyundai Elantra Hybrid tankt Autogas
Der
Erdgas Hybrid
: die Zukunft des Erdgasautos - Downsizing und Hybrid
Der
PHEV
oder plug-in hybrid ein großer Schritt zum Elektroauto
zurück vom Mild Hybrid zum Hybrid
zurück vom Mild Hybrid zum Elektroauto
|