Saft-Batteries können dem Elektroauto Beine machen
Saft-Batteries: Eine neue Generation von Energiespeicher wird für den Durchbruch des Elektroantriebs in der automobilen Serienfertigung sorgen. Hochleistungsakkumulatoren für Elektroautos sind vom technologischen Stellenwert her vergleichbar mit dem Verbrennungsmotor bei herkömmlichen Fahrzeugen. Sie sind das Herzstück des Autos. Jahrelang habe die viel zu geringen Reichweite und die anschließenden langen Ladezeiten den Marktdurchbruch für Elektroautos verhindert. Zu schwach waren die früher eingesetzten Nickel-Cadmium-Modelle. Saft Groupe, die Hersteller von Saft-Batteries, ein einst einfallsloser französischer Produzent, könnte zum Milliardenkonzern reifen. Die Aktie sei trotz aller Phantasie solide. Die Vorteile des Elektroantriebs sind bereits bekannt: Während diesel- oder benzingetriebene Fahrzeuge maximal 25 % der im Kraftstoff enthaltenen Energie nutzen können, kommen Elektromobile auf Wirkungsgrade von bis zu 80 %.Allerdings erlaubten die Saft-Batteries bisher nur Reichweiten von wenigen Kilometern. Für Abhilfe versprechen Lithium-Ionen-Akkus neuester Konstruktion. Sie können bis zu zehn Jahre halten, lassen sich 1.000 Male aufladen und verfügen über soviel Speicherkapazität, dass ein Elektroauto 100 Kilometer und mehr fahren könnte – geräuscharm und emissionsfrei.
Die Zusammenarbeit des US-Autozulieferers Johnson Controls und des französischen Batterieherstellers Saft Groupe startete jetzt die Produktion in der weltweit ersten Fabrik für Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz. Die Saft-Batteries sind 40 % leichter und um 40 bis 60 % kleiner als die derzeit in Hybrid- oder Elektroautos eingesetzten Nickel-Metallhydrid-Speicher. Inzwischen ist das Geschichte: Moderne Lithium-Ionen-Batterien erreichen bereits jetzt bei reinen Elektroautos Reichweiten von über 100 Kilometern - und die Technologie werde ständig weiterentwickelt. Das könnte dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen. Der Energieversorger RWE rechne damit, dass bis 2020 etwa 2,4 Millionen rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein werden. Zusätzlich zu den Hybrid-Autos wohlbemerkt, die dann dazu wesentlich weiter verbreitet sein dürften. Die gute Nachricht für Geld-Anleger: Der unbestrittene Marktführer bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge ist das französische Unternehmen Saft Groupe. Nicht weniger als fünf Autohersteller würden die Saft-Batteries für ihre Elektrofahrzeuge von Saft Groupe beziehen, darunter auch Ford, Daimler und BMW. Die beiden letztgenannten könnten in ihren Spitzenmodellen (7er BMW bzw. S-Klasse) bereits Lithium-Ionen-Akkus verbauen. Wichtig ist dabei auch der politische Rückenwind, den die Branche aktuell genießt, vor allem in den USA. Innerhalb des American Recovery and Reinvestment Acts wurden 2,4 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Elektroautos fließen. Saft Groupe wäre einer der größten Nutznießer. 95,5 Millionen US-Dollar Zuschuss bekommt das Unternehmen zum Aufbau einer Fabrik für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien in Jacksonville, Florida. Die effiziente Energiespeicherung mache die Akkus von Saft-Batteries auch noch in einem weiteren Wachstumsbereich, bei alternativen Energien, äußerst interessant. Bei Solaranlagen z. B.: die nur tagsüber Strom produzieren, sind Akkus sehr nützlich um eine umfassende Stromversorgung sicher stellen zu können. Im Gegensatz zu reinen Forschungs- & Entwicklungsfirmen verfügt Saft Groupe über ein solides Stammgeschäft. Batterien können für die verschiedensten industriellen Anwendungen hergestellt werden. In diesem Kerngeschäft werden sich die Franzosen trotz Finanzkrise gleichermaßen sehr gut schlagen. Zwar werde in 2009 mit einem fünf %igen Umsatzrückgang gerechnet, der Gewinn pro Aktie soll aber sogar leicht zulegen. Die Bewertung der Aktie sei mit einem 2009er-KGV von 15 attraktiv. Die exzellente Marktstellung und die Vielfältigkeit der Lithium-Ionen-Akkus würden Saft Groupe zu einem Investment für den Megatrend "Elektromobilität" machen. Bisher stellte Saft Groupe High-Tech-Batterien insbesondere für den Einsatz beim Militär, in Satelliten oder Flugzeugen her. Die rund 120 Millionen Euro, die die Franzosen in die Entwicklung von Batterien für die Autoindustrie investiert haben, sollten sich langfristig hervorragend verzinsen. Nach Einschätzung der Experten vom "Geldanlage-Report" ist die Saft Groupe-Aktie solide. Autoakku-Reichweite: 500 Meilen IBM startet Forschungsprojekt für Autobatterien für ElektroautosIBM hat mit einigen renommierten Forschungsinstitutionen in den USA ein gemeinsames Projekt zu Lithium-Sauerstoff-Akkus angekurbelt. Ziel des „Battery 500 Projects“ ist es der
Elektroauto Batterie
, die Elektroautos eine Reichweite von umgerechnet 800 km ermöglichen. Opel stoppt vorerst E-Auto-Auslieferung Nach einem Brand in einer Batterie wird die Technik jetzt überarbeitet 6.500 Vorbestellungen gibt es für den Opel Elektroauto Ampera europaweit. Jetzt werden sich die Auslieferung auf unbestimmte Zeit verzögern. Lesen Sie Details über das
Opel Elektroauto Ampera
Batterie Elektroauto auf Vormarsch: Elektroauto fährt Weltrekord Mit neuer Batterie ist das Elektroauto mehr als 600 Kilometer ohne Stopp an einer Batterieladestelle unterwegs. Experten sagen den Boom von E-Autos voraus. Lesen Sie Details über den Weltrekord des
Batterie Elektroauto
Elektroauto Rekord: Tests räumen Zweifel an Weltrekord aus Im Herbst 2010 gelang eine Weltrekordfahrt mit einem Elektroauto von immerhin 600 Kilometern. Nach einem Brand kamen schnell Zweifel auf. Nach neuen Tests sehen sich die Techniker rehabilitiert. Lesen Sie hier mehr über den
Elektroauto Rekord
Neue Akkus für Elektroautos Auch das
Fraunhofer-Institut
startet Forschungsprojekt zu Lithium-Ionen-Akkus
Neue Akkus für Elektroautos wollen die Forscher von Fraunhofer-Instituten und Universitäten entwickeln. In drei Jahren soll eine Batterie für Elektroautos bereitstehen, die leistungsfähiger aber auch sicherer sein werde.
Leistungsfähige und sichere Akkus sind ein erheblicher Faktor für den Erfolg von Elektroautos. Die Bundesregierung hat deshalb für den kürzlich vorgestellten Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität einen Großteil der bereitgestellten Forschungsgelder für diesen Zweck reserviert.
Der Kampf um mehr Reichweite
Mehr als kurze Fahrten im Stadtverkehr sind mit dem batteriebetriebenen Elektroauto mittelfristig nicht machbar.
Zwischen 100 und 150 Kilometer Reichweite erzielen die Elektrofahrzeuge heutzutage unter besten Bedingungen pro Batterieladung. Allerdings ist bei Kälte, Hitze, voller Beladung oder hohem Tempo schon deutlich früher zu Ende. Vor allem für die Bewältigung größere Distanzen sind die e-mobile keine Alternative. Lesen Sie mehr über die
Elektroauto Reichweite...
Und diese Artikel zum Thema Elektromotor könnten Sie zudem interessieren:
Geschichte Elektroauto
wird von Siegern geschrieben
Elektroauto Motor
: Vielfalt im Motorraum und die großen Unbekannten
Schnellstes Elektroauto
- Elektroauto legt Geschwindigkeits-Rekord hin
Saft-Batteries
können dem Elektroauto Beine machen
Better Place
: das E-Tankstellenprojekt
MINI E
Berlin powered by Vattenfall
Elektroauto Mini
: Die Version E vom Mini kommt auf dem Markt
Der
Test Mini Cooper
: BMW und E.ON starten Pilotprojekt Elektromobilität in München
Electric mobility
: Daimler und RWE starten Großversuch mit Elektroautos mit dem Motto: e-mobility in Berlin
In NRW bietet die
RWE
Elektroautos inklusive Ladestation und Strom an
Ecar
etabliert sich langsam aber sicher in USA
Der
Elektroauto Umbau
: Ihr Auto kann ein Elektroauto werden
Elektroauto Selbstbau
oder aber: Elektroautos Marke Eigenbau
Vom
Elektroauto Bausatz
zur Leichtigkeit und zu 90 km/h
Ein Erfahrungsbericht vom
Peugeot Elektroauto
von den Saft-Batteries zurück zum Elektroauto
|