Sprit sparen - aber wie?
Hilfsmittel zum Sprit sparen?
Das Zauberwort heißt: eco-tuning - wir sagen: nein Danke!
Kaum sind die Spritpreise wieder etwas erträglicher geworden,
fällt auch der Ärger an der Zapfsäule glimpflicher aus.
Wirtschaftsexperten sehen langfristig einen Benzinpreis von 4 €.
Da ist Sprit sparen angesagt in jeder Hinsicht. Bei solchen Aussichten fällt der eine oder andere auf undurchsichtige eco-tunings aus dem Internet rein. Zum Glück gibt es das einige Institute, die ein wachsames Auge haben, wie z.B. der ADAC aber auch DEKRA und der TÜV.
Hier ein kleiner Überblick:
Da wird so einiges im Internet verkauft, was helfen soll den Kraftstoffverbrauch zu drosseln. Hilfsmittel zum Sprit sparen, die bis zu 700 EURO kosten können - wer sich sowas leisten kann, muss eigentlich nicht mehr Spritsparen. Da heißt es immer aufgepasst, denn einige Wundermittel kosten mehrere hundert EURO und halten nicht was sie versprechen.
Eine Pille für den Tank etwa verspricht sagenhafte 10 bis 20 % weniger Verbrauch. U.a. durch leichteres Anlassen des Motors, Drehmomentsteigerung und Reinigungseffekte soll der Verbrauch verringert werden. Das ist längst nicht das einzige vermeintliche Allheilmittel. Andere Zusätze, wie Enzyme oder unterschiedliche Schmiermittel wie Öle, sollen helfen.
Sogar Magneten an der Kraftstoffleitung sind im Angebot. Die sollen den Sprit „polen“, dass hilft ihn gleichmäßiger und sparsamer zu verbrennen. Gleichzeitig soll das den Schadstoffausstoß senken. Sogenannte Verwirbler sollen den Luftstrom im Motor optimieren. Bis zu teuren eco-tunings, die in die Motorsteuerung bzw. in das Motorsteuergerät eingreifen. Da heißt es aufgepasst: Wer sowas installiert kann schnell die Gewährleitung seines Auto-Herstellers verspielen. Also: Hände weg!
Wie man Sprit sparen soll? Hier ist immer auf den Rat von Experten zu hören, statt reinzufallen
Immer wieder werden solche Mittelchen vom namhaften Instituten, denen man Vertrauen schenken kann, getestet. Und sie haben noch kein eco-tuning gefunden, dass auch nur annähernd überzeugt. Dass es doch hin und wieder Berichte über vermeintlich positive Effekte von diesen Spritsparmitteln gibt, wird wohl eine Art Placebo-Effekt sein. Wer glaubt, besonders sparsam unterwegs zu sein, fährt oft unbewusst zurückhaltender und verbraucht dann auch weniger. Zuallererst probieren Sie doch
einfach profitable Spritspartipps aus.
Sie verbessern technische Details an Ihrem Fahrzeug, wie Reifendruck oder Herumfahren von unnötigen Ballastes. Und sie schlagen viele wertvolle Tipps für Ihren Fahrstil vor. Testen Sie es!
Spritsparer Neuwagen - Billiger wird’s nicht mehr
Wer sich heute überlegt ein neues Auto zu kaufen, sollte schnell zugreifen. Egal, ob Sie die Abwrackprämie in Anspruch nehmen können oder nicht: Günstiger wird der Autokauf höchstwahrscheinlich nicht mehr. Dazu kommt der scharfe Wettbewerb in der Autoindustrie. Um ein möglichst großes Stück vom Kuchen abzukriegen, haben die Hersteller die Preise für Neuwagen teilweise um bis zu 28 % reduziert. Da ist ein geschicktes Verhandeln angesagt. Bedenken Sie eins auch beim Kauf eines Neuwagens haben Sie keine Garantie dafür, dass Ihr Spritverbrauch sich um die versprochenen Werte auf dem Prospekt Ihres Wunschwagens reduziert. Sie versprechen einen Verbrauch von vier bis sechs Litern auf 100 Kilometern, bei Kombination von Stadt- und Überlandfahrten. Höchstenfalls können Sie die Herstellerangaben miteinander vergleichen, um so das „günstigste Auto“ herauszufinden. Im Alltag werden Sie sicher immer mehr verbrauchen.
Sprit sparen ist einfach - Das Fazit:
Auch die Abwrackprämie hilft also nicht unbedingt beim Sprit sparen. Und auch ihr Nutzen für die Umwelt und Wirtschaft ist, wie man hört umstritten. Experten bemängeln, dass die minimalen Verbrauchseinsparungen bei Neuwagen, die CO2-Emissionen bei der Herstellung nicht kompensieren. Die besten Spritspartipps sind meist auch die ältesten: Vorausschauend fahren, vor der Ampel rechtzeitig Gas rausnehmen, bei gleich bleibender Fahrweise auch schon mal in der Stadt den höheren Gang einlegen. Da kann man richtig sparen. Bedenken Sie bei einer sportlichen Fahrweise ist nicht immer gesagt, dass man viel Zeit spart. Wenn man zusätzlich regelmäßig das Auto entrümpelt, also keine unnötigen Last `rumschleppt, dann ist schon eine Menge zum Sparen getan.
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