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Tesla Roadster: Überzeugender öko-Fahrspaß aus dem Silicon Valley

Mit dem Tesla Roadster man den Wind, die Reifen, vielleicht sogar die Elektrizität rauschen hören. Und dann plötzlich der Gedanke an die lauernde Gefahr: In deinem Nacken sitzen 6.831 einzelne Akkus, die leicht entzündlich seien und auch gern mal explodieren. Über 100 Meilen zeigt der Tacho eine Geschwindigkeit von 160 km/h. Doch die Bedenken verfliegen schnell mit der faszinierenden Vorstellung: gerade in einer automobilen Neuorientierung zu sitzen.


Technische Daten:

Drehstrommotor, hinten eingebaut
• Energiespeicher: 6.831 Lithium-Ionen-Akkus
• maximale Aufladezeit 3,5 Stunden
• maximale Reichweite 400 km
• Lebensdauer der Akkus > 160.000 km
• Leistung 183 kW (248 PS)
• max. Drehmoment 260 Nm
• Hinterradantrieb
• sequenzielles Zweigang-Getriebe
• Reifen vorn 175/55 R 16; hinten 255/45 R 17
• Länge/Breite/Höhe 3946/1873/1127 mm
• Radstand 2.352 mm
• Leergewicht 1.140 kg
• Beschleunigung 0-100 km/h in 4,2 Sekunden
• Höchstgeschwindigkeit 210 km/h
Preis: ca. 75.300 Euro

Grundsätzlich gibt es keinen besseren Automotor als den elektrischen!

Ein Fahrerlebnis wie in einem Slotcar

Fahren im Tesla Elektroauto hört sich an wie spielen mit einer Spielzeug-Carrerabahn. Platz genug ist in dem Zweisitzer-Roaster, der von Lotus in England gebaut wird und auf deren Elise basiert. Nachdem man den Schlüssel rumdreht, gibt der Motor ein leises Summen von sich. Und beim Fahren klingt es, als würde man in einem dieser Slotcars sitzen und auf einer Carrerabahn fahren. Aber der Tesla Roadster liegt bretthart auf der Straße. Was der Werbeslogan verspricht: „burn rubber, not gasoline“ – „verbrenne Gummi, kein Benzin Für die Kunden wird er aber weicher“, glaubt man schnell. Rund 100 Fans von Tesla Roadster haben den Kaufpreis von 100.000 Dollar bereits überwiesen. Weitere 275 haben schon 50.000 Dollar angezahlt, nur um auf die Warteliste zu kommen.

Der Tesla Roadster ist wohl das spannendste Abenteuer ein Elektroauto zu fahren – aber eine ziemlich teure dazu. Erinnert der Tesla Roadster an den Lotus Elise? Da haben Sie völlig recht. Grundlage dieses zweisitzigen Roadsters aus den USA ist der Lotus. Aber damit wären die Gemeinsamkeiten auch schon wieder abgehakt. Denn im Elektroauto Tesla knurrt kein Vierzylinder-Benziner, sondern es surrt ein Elektroantrieb.


Lithium-Ionen-Akkus überhitzen gern

Im Heck kann's heiß werden: Dort sitzen rund 6831 Lithium-Ionen-Akkus, die einem das Leben schwer machen können. Aber diese 6831 Akkus von der Größe einer Mignon-Batterie werden den Automobilbau revolutionieren. Diese besonders leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkus – seither in Mobiltelefonen und Laptops verwendet – sollen das größte Problem, die geringe Reichweite aller Elektroautos lösen. Nur haben sie ein Nachteil: Sie überhitzen und können dann Feuer fangen sogar gar explodieren. Deswegen sitzt oben auf dem Armaturenbrett des Tesla-Prototyps ein roter Knopf, mit dem die Batterieeinheit sofort abgeschaltet werden kann, falls es zum Brand kommt. In die Serienautos wird dieser Notfallschalter leider nicht eingebaut.


Technische Daten, Fahrleistungen und Preis

Trotzdem Fachleute vor dieser Technik warnen, planen auch Toyota für den nächsten Prius und Mercedes für die Mild-Hybrid-S-Klasse, die Mini-Speicher einzusetzen. Tesla Motors will die Gefahr gebannt haben, indem sie jede Zellen ummanteln und einen Kühlkreislauf einbauen. Scheinbar ohne jeglichen Kraftverlust schießt der Roadster lautlos an den staunenden Kaliforniern vorbei. Die Kombination aus Geräuschlosigkeit und Geschwindigkeit ist ein elektrisierendes Erlebnis.

Leere Akkus drücken auf die Spaßbremse

Der elektrische Roadster kommt mit nur zwei Gängen aus. Der Drehstrommotor, in dem ein Kolben in einem Magnetfeld rotiert, sorgt stets für absolutes volles Drehmoment. Die Kraft gelangt direkt auf die Hinterachse. Runterschalten um zu zum Überholen?Bei nur zwei Gängen. Der erste reicht für null bis 100 km/h, dann erst wird hochgeschaltet. Es ist, als ob man in einem BMW M3 dauernd mit 7000 Touren fährt. Bergab, beim Bremsten lädt die Motorbremse die Akkus wieder auf. Nach einer Stunde Fahrt und dem Blick auf die Motortemperatur wird man plötzlich nervös. Die liegt bei 118 Grad laut Anzeige sind die Akkus. Außerdem sind die Akkus schon ziemlich leer.

US-Elektroauto-Bauer Tesla stellt Elektroauto für die ganze Familie vor

Ein ganz andere elektrische Alternative ist der Tango

Das Elektroauto Tango braucht weniger Platz als ein Mini –ist aber schneller als der Ford Mustang. Obwohl der e-Flitzer aussieht wie ein Designunfall, war dieses Auto der heimliche Star der Detroit Auto Show.

Der Star auf der Messe-Strecke ist das Elektroauto Tango des Herstellers Commuter Cars aus Washington. Der Wagen ist von der Größe eines halbierten Smart mit dazu zwei hintereinender angeordneten Sitzen sieht er ungeheuer schräg aus. Er lockt mit besonders auffälligen Fahrleistungen. Die beiden Elektromotoren an der Hinterachse kommen schon mal auf 800 und kurzfristig sogar mehr als 2000 PS. Man kommt ins schwärmen über diese 1400 Nm Drehmoment. Wenn es sein muss, schnellt das Elektroauto Tango in weniger als vier Sekunden auf Tempo 100 und schafft locker mehr als 200 km/h. Lesen Sie mehr Details zum Elektroauto Tango


Der US-Elektroautohersteller Tesla will nach seinem Roadster eine Limousine, den Tesla Model S bauen. Wie das Unternehmen in Hawthorne in Kalifornien bereits im Frühjahr mitteilte, soll der coupéartige Viertürer 2011/2012 in Serie gehen. Den Preis veranschlagen die Amerikaner auf weniger als 60 000 US $ (umgerechnet etwa 44.000 Euro). Ob das „S“ genannte Elektroauto-Modell wie auch der Tesla Roadster auch nach Deutschland kommt, ist aber noch unklar.

Die Entstehung von Tesla Motors ist vergleichslos.

Ein typischer Silicon Valley Erfolgsstart

Martin Eberhard hat allen Grund zum Prahlen. Sein Unternehmen Tesla Motors, der erste Autohersteller Kaliforniens, ist derzeit die Sensation im Silicon Valley. Im Sauseschritt, nämlich innerhalb zweieinhalb Jahren hat das junge Unternehmen, Tesla Motors einen Sportwagen mit Elektroantrieb zur Serienreife gebracht. Und das alles mit dem für solche Unternehmungen winzigen Budget von 60 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Die Daimler AG gibt in den USA derzeit allein 100 Millionen Dollar für seine Imagekampagne von Dr. Z. dem Konzernchef Dieter Zetsche aus.

Wir wollen Big Player werden


Vom Kleinserienbauer zum Big Boy: Die Kalifornier wollen mit den Großen der Autoindustrie gleichziehen. Der Tesla Roadster ist nur der Anfang vom großen Traum. 2010 soll die sportliche Limousine „White Star“ folgen. Davon will Tesla Motors 10.000 Stück verkaufen. Mit einem attraktiveren Preis: 37.500 bis 48.700 Euro. Nebenbei arbeitet das Entwicklungszentrum in Detroit auch schon an einem günstigen Kleinwagen namens „Blue Star“. 2009 ist das Werk in Albuquerque, New Mexico fertig. In zehn Jahren will Tesla auf Augenhöhe mit Ford, GM aber auch VW sein.

Tesla-Börsengang macht Gründer reich

Ein besseres Börsenstart der Elektroauto-Aktie hätten sich Tesla und seine Aktionäre kaum wünschen können: Bis zum Ende des ersten Handelstages war der Aktienkurs des Elektroauto-Pioniers massiv gestiegen.

Fazit

Der Tesla Roadster ist die Revolution wegen seiner Faszination. Die Technik zeigt das, was die meisten nicht glauben wollen. Dieser Roadster kann der Anfang einer neuen E-Poche sein. Er stößt kein CO2 aus betankt mit dem richtigen Strom ist er auch CO2 neutral.

Vom Tesla Roadster zurück zum Elektroauto


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